SynthID Detector prüft Bilder, Videos und Audiodateien auf ein SynthID-Wasserzeichen. Ein Treffer deutet auf die Nutzung eines SynthID-fähigen Modells hin; ein fehlendes Signal sagt dagegen nichts Verlässliches darüber aus, ob ein Medium mit KI erstellt oder bearbeitet wurde.
Was SynthID Detector prüft
Der Detektor sucht nach SynthID-Signalen in Medien von Organisationen, die SynthID einsetzen. Auf dem Portal sind derzeit NVIDIA, OpenAI, Google und Kakao aufgeführt. SynthID Detector ist deshalb kein allgemeiner KI-Detektor: Medien ohne SynthID-Signal kann das Werkzeug nicht grundsätzlich als KI-frei einstufen.
Unterstützte Dateiformate
Das Portal akzeptiert diese Bild-, Video- und Audioformate:
| Medientyp | Unterstützte Dateiendungen |
| Bilder | JPG, JPEG, PNG, BMP, WEBP, AVIF, HEIC, HEIF, TIFF, TIF, GIF |
| Videos | MP4, MOV, WEBM |
| Audio | WAV, MP3, OGG, FLAC, AAC, M4A |
Datei hochladen
- Öffne SynthID Detector.
- Wähle eine unterstützte Bild-, Video- oder Audiodatei aus oder ziehe sie in den Upload-Bereich.
- Verwende möglichst die Datei in der höchsten verfügbaren Qualität. Starke Komprimierung und Bearbeitungen können die Erkennung beeinträchtigen.
Was das Ergebnis bedeutet
Ein erkanntes SynthID-Signal bedeutet laut Portal, dass das Medium wahrscheinlich mit einem SynthID-fähigen Modell erstellt oder bearbeitet wurde. Es nennt damit weder die Person, die das Medium erstellt hat, noch belegt es, dass dessen Inhalt wahr ist. Falsche Treffer bei Medien ohne Wasserzeichen sind laut Google sehr selten, aber möglich.
Meldet der Detektor kein Signal, hat er kein eindeutiges SynthID-Signal gefunden. Das schließt eine Erstellung oder Bearbeitung mit KI nicht aus. Das Medium kann etwa von einem Modell stammen, das SynthID nicht verwendet, oder das Signal kann durch starke Veränderungen beeinträchtigt worden sein.
Wie Dateiqualität und Bearbeitung die Erkennung beeinflussen
AI with Surya berichtete in einem eigenen Versuch, dass SynthID Detector 6 von 8 Dateien erkannte, die als wasserzeichenhaltig beschrieben wurden. Das Ergebnis ist keine standardisierte Genauigkeitsmessung. Der Versuch zeigt, warum ein einzelnes Ergebnis bei stark veränderten Dateien mit Vorsicht zu behandeln ist.