Tesla meldete am 21. Oktober 2026, dass die Produktion des humanoiden Roboters Optimus auf Linien für die Großserienfertigung in Fremont, Kalifornien, begonnen hat. Dort befindet sich das Programm laut Tesla in einer frühen Hochlaufphase. Die von Elon Musk genannte Rate von 20.000 Robotern pro Woche ist ein Ziel für die Zukunft.
Im selben Quartalsbericht bezifferte Tesla den GAAP-Nettogewinn für das dritte Quartal 2026 auf 787 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal waren es 1,373 Milliarden US-Dollar.
So ordnet Tesla die beiden Standorte ein
Tesla führt Fremont als frühen Produktionshochlauf. Der Standort in Texas befindet sich nach Unternehmensangaben noch im Bau.
| Standort | Status des Optimus-Programms |
| Fremont, Kalifornien | Frühe Hochlaufphase |
| Texas | Im Bau |
Tesla bezeichnet die in Fremont gefertigten Roboter als erste Optimus-Einheiten in Produktionsqualität. Das Unternehmen hält das derzeitige Fertigungsverfahren für ein kommerzielles Produkt geeignet, will aber sowohl die Hardware als auch den Herstellungsprozess weiterentwickeln.
20.000 Roboter pro Woche sind ein künftiges Ziel
Musk sagte bei Teslas Telefonkonferenz am 21. Oktober, es werde wahrscheinlich mindestens ein Jahr, vielleicht länger, dauern, bis das Unternehmen eine Fertigungsrate von 20.000 Robotern pro Woche erreiche. Als erste Einsatzfelder nannte er industrielle Aufgaben, vor allem gefährliche oder repetitive Tätigkeiten.
Lieferungen an andere Unternehmen stellte Musk etwa für Ende 2027 in Aussicht. Dafür müsse Tesla nach seinen Worten noch an Konstruktion, künstlicher Intelligenz, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit arbeiten.
Was die Produktionsmeldung über die Arbeit am Roboter aussagt
Musk sagte, Optimus müsse bei KI und Fähigkeiten weiterentwickelt werden, damit der Roboter offene Aufgaben bewältigen könne. Tesla-Manager Konstantinos Laskaris bezeichnete die Hand als besonders anspruchsvollen Hardwarebereich. NeoTeo hatte zuvor über gemeldete Schwierigkeiten mit den Händen und Zulieferern berichtet.
Der Robotikforscher Ken Goldberg von der University of California, Berkeley, beschrieb eine allgemeine Herausforderung der Robotik: Roboterhardware herzustellen löse nicht automatisch die Softwareprobleme, die für verlässliche Arbeit nötig sind. Zu den schwierigen Aufgaben zählte er Geschicklichkeit, Zuverlässigkeit und den Umgang mit flexiblen Materialien. Goldberg erwartete, dass solche Probleme nicht innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre gelöst würden.