Tesla soll die Erfassung von Bewegungsdaten für Optimus nach Einwänden von Beschäftigten mit zusätzlichen Datensammlern und Kameras fortgesetzt haben. Ein Bericht vom 30. September 2026 datiert die erste Anfrage an Beschäftigte in Werken in Texas und Kalifornien auf Januar 2026. Einige Beschäftigte hätten befürchtet, der Roboter könne später Tätigkeiten wie ihre eigenen übernehmen.
Warum Bewegungsbeispiele beim Robotertraining helfen
Die im Bericht beschriebene Bewegungserfassung sollte Beispiele dafür liefern, wie Menschen Produktionsaufgaben ausführen. Beim Imitationslernen dienen solche präzisen Beispiele als Vorlage, an der ein Roboter Bewegungsabläufe für eine Aufgabe erlernen soll.
Wie Tesla die Datenerfassung laut Bericht fortsetzte
Nach den Einwänden soll Tesla eigene Datensammler eingesetzt und zusätzliche Kameras in Fabriken angebracht haben. Ein Teil der Erfassung sei außerdem von aktiven Produktionslinien wegverlagert worden.
Im Sommer 2026 begann Tesla dem Bericht zufolge, Trainingszentren in Colorado, Arizona und Florida aufzubauen.
Welche Grenzen Optimus laut Bericht noch hat
Die Hände und Unterarme von Optimus sollen aus mehr als 100 kleinen Bauteilen bestehen, die weiterhin manuell montiert werden. Außerdem gebe es Probleme mit der Zuverlässigkeit der Tastsensoren; bei einigen Einheiten seien nach der Fertigung Korrekturen nötig gewesen.
Der Bericht beschreibt Optimus als aufgabenspezifisch programmierten Roboter, der in kontrollierten Umgebungen eingesetzt werde.