Wer nur auf ein paar Dateien auf einem bestimmten Gerät zugreifen möchte, kann das problemlos mit einer einfachen Übertragung lösen. Doch manche Anwender müssen Hunderte von Terabyte verwalten, die in echten Mini-Datenlabors gespeichert sind, die permanent mit ihren lokalen Netzwerken verbunden sind. Zum Glück ist eine der besten Softwarelösungen auf dem Markt kostenlos und quelloffen: TrueNAS (ehemals FreeNAS) bietet eine professionelle, flexible Plattform – ganz ohne Kompromisse.

TrueNAS: Das beste Werkzeug für Datenspeicherung und -verwaltung im Netzwerk
Speichern und Verwalten von Daten in deinem Netzwerk

Viele YouTuber sprechen in ihren Videos über die Notwendigkeit, einen Server mit Hunderten von Terabyte zur Datenspeicherung einzurichten. Aus ihrer Sicht gibt es keine Alternative: Wenn sie lokale Backups ihrer Videos behalten wollen, werden sie Festplatten wie Bonbons verschlingen. Doch wir können auch in kleinerem Maßstab arbeiten, indem wir Filme und Musik über mehrere Geräte im selben Netzwerk teilen. Im Grunde geht es darum, ein NAS (Network-attached Storage) einzurichten – und wenn es eine Plattform gibt, die diesen Prozess vereinfacht, dann ist es TrueNAS.

TrueNAS: Ein unverzichtbares Werkzeug für dein eigenes NAS

TrueNAS: Das beste Werkzeug für Datenspeicherung und -verwaltung im Netzwerk
So sieht das Dashboard von TrueNAS aus, in diesem Fall Version 12

TrueNAS ist in drei Versionen erhältlich: Enterprise, Scale und Core – letztere ist für uns am relevantesten. Warum? Weil TrueNAS Core dem klassischen FreeNAS entspricht, das wir bis 2020 kannten. Alles, was wir benötigen, um in den Gewässern von TrueNAS zu navigieren, ist ein Computer mit einem 64-Bit-Prozessor, 8 GB RAM (16 GB ECC empfohlen), ein 8-GB-Startlaufwerk (die Entwickler empfehlen eine SSD), mindestens eine zusätzliche SSD oder Festplatte (idealerweise mehrere mit identischer Kapazität) sowie einen Ethernet-Anschluss.

Der Installationsprozess ähnelt vielen Linux-Distributionen: Zuerst schreibt man das TrueNAS-Image auf einen USB-Stick (das ISO-Image ist im Durchschnitt etwa ein Gigabyte groß; balenaEtcher ist dafür ein guter Kandidat) und bootet den Server von diesem Laufwerk. Die wichtigste Information, die wir vom Server erhalten, ist seine IP-Adresse, denn die weitere Konfiguration von TrueNAS erfolgt über das Dashboard im Browser.

In entspannter Sprache: Wir müssen hier ein „Pool“ aus den verfügbaren Speicherlaufwerken erstellen. Der Button „Suggest Layout“ schlägt eine passende Konfiguration vor, aber nichts hindert uns daran, die Auswahl der Laufwerke anzupassen. Es gibt viele Online-Tutorials zu TrueNAS, aber das Video von „Everything Smart Home“ ist eines der direktesten (man kann es trotz des Englischen gut verfolgen). Meine Empfehlung: Am Anfang nicht zu viel versuchen und einfach ein grundlegendes Pool vorbereiten. Lade es unten herunter!

Offizielle Website und Download: Klicke hier