Am 18. Oktober 2026 fordern der US-Abgeordnete Mike Turner und Senator Kevin Cramer eine Untersuchung des Kongresses zu den gemeldeten Starlink-Störungen in der Ukraine. Neun Senatoren hatten separat eine Prüfung durch den Inspector General des US-Verteidigungsministeriums beantragt. CBS News berichtet über die Forderungen von Turner und Cramer.

Was die Senatoren prüfen lassen wollen

Die neun Senatoren unter Führung von Jeanne Shaheen baten den Inspector General, mögliche Beiträge des US-Verteidigungsministeriums oder seiner Auftragnehmer zu untersuchen. Dabei ging es laut WMUR um drei Fragen: Wussten US-Beamte im Voraus von den Störungen oder hatten sie ihnen zugestimmt? Wurden dadurch US-Bedienstete gefährdet? Und könnte SpaceX gegen Regierungsverträge verstoßen haben?

Für eine Rückmeldung baten die Senatoren laut WMUR bis zum 1. November. Ein Jahr nannten sie für diese Frist nicht.

Welche Folgen ukrainische Stellen schilderten

BBC Mundo berichtete am 14. Oktober unter Berufung auf Quellen im ukrainischen Verteidigungsministerium von Verbindungsproblemen oberhalb von 160 km/h. Die Einschränkungen hätten demnach den Einsatz von Abfangdrohnen und Mittelstrecken-Angriffsdrohnen erschwert. Auch die Logistik an der Front, die Aufklärung und die Signalweiterleitung seien betroffen gewesen, so BBC Mundo.

Was zur Wiederherstellung gesagt wurde

Am 17. Oktober erklärte US-Außenminister Marco Rubio, der Dienst sei wiederhergestellt. Am 18. Oktober sagte Turner, ukrainischen Einschätzungen zufolge sei die Verbindung in einigen Gebieten zurück, in anderen möglicherweise noch nicht. CBS News berichtete über beide Aussagen. The Hill berichtete am 16. Oktober, der vollständige Zugang zu Starshield-Daten sei am Mittwoch zuvor wiederhergestellt worden.

Rubio wies eine Beteiligung der US-Regierung an den Störungen zurück. Cramer nannte einen technischen Fehler als mögliche Erklärung und sagte zugleich, er kenne die Ursache nicht; auch diese Aussagen berichtete CBS News.