Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sagte am 13. Oktober 2026, Hinweise deuteten darauf hin, dass russische Geheimdienste den Brand an einer Starlink-Bodenstation in Auftrag gegeben hätten. Das Feuer war am 23. September in Masowien ausgebrochen. Tusk äußerte den Vorwurf bei einer Pressekonferenz in Warschau; zwei türkische Staatsbürger waren in Deutschland als Verdächtige festgenommen worden. EFE berichtete darüber bei Infobae.
Zwei Verdächtige in Deutschland festgenommen
Die beiden türkischen Staatsbürger wurden am 12. Oktober in Nürtingen festgenommen. Am folgenden Tag ordnete ein Ermittlungsrichter laut EFE ihre Haft an, während über Polens Auslieferungsersuchen beraten wurde. EFE berichtete bei Infobae.
Schäden und Ermittlungen an der Station
Der Bericht von dpa-AFX verortet die Station in Wola Karbowska, rund 50 Kilometer südlich von Warschau, und meldet Schäden an der Stromversorgung und am Generator. Polens Polizeichef Marek Boron sagte demnach, die Ermittler hätten Aufzeichnungen, Fingerabdrücke und DNA-Spuren sowie Informationen zu den Bewegungen und Reisen der Verdächtigen gesichert. dpa-AFX-Bericht bei Aktiencheck.
Die Station war laut EFE für die ukrainische Kommunikation und militärische Einsätze wichtig. dpa-AFX zufolge hätte ein Ausfall der Anlage Probleme bei der Internetversorgung verursachen können.