Ukrainische Einheiten meldeten Mitte Oktober 2026 Störungen bei der Datenübertragung über Starlink. Am 16. Oktober sagte Volodymyr Zelenskyy, die Verbindung verbessere sich, habe aber noch nicht wieder die früheren Geschwindigkeitsgrenzen erreicht. Deutsche Welle berichtete über die Störungen; The Guardian gab Zelenskyys Einschätzung vom 16. Oktober wieder.

Welche militärischen Abläufe betroffen waren

Die Berichte aus der Ukraine bezogen sich auf die Steuerung von Kampf-, Abfang- und Aufklärungsdrohnen. Die BBC berichtete zudem, eine Quelle im ukrainischen Verteidigungsministerium habe von Problemen bei Drohnen mittlerer Reichweite, der Logistik an der Front, der Aufklärung und der Signalweiterleitung gesprochen. Die BBC schilderte auch den dabei genannten Schwellenwert: Oberhalb von 160 km/h hätten Terminals die Verbindung verloren. Die Angabe stammt aus der Aussage dieser Quelle.

Warum die Verbindung für ukrainische Einheiten wichtig ist

Die ukrainischen Streitkräfte nutzen Starlink laut Deutsche Welle zur Koordination von Einheiten, für Drohnen und zur Steuerung unbemannter Bodensysteme. Wenn solche Abläufe auf Satellitenverbindungen angewiesen sind, reichen Übertragungsstörungen über einen gewöhnlichen Internet-Ausfall hinaus: Sie können auch die Kommunikation und Steuerung im Einsatz beeinträchtigen.

Deutsche Welle bezeichnete den betroffenen Dienst als Starlink. The Guardian beschrieb Starshield als die militärische Version, die SpaceX herstellt und die von der US-Regierung kontrolliert wird. Damit verwenden die Berichte unterschiedliche Bezeichnungen für den Zusammenhang zwischen dem militärischen Dienst und den gemeldeten Störungen.