Die Mini-Computer mit ARM-Architektur haben dank des Erfolgs des Raspberry Pi und des Engagements seiner Community eine beeindruckende Unterstützung gewonnen. Wer jedoch ein x86-System in ähnlicher Größe sucht, sollte sich neue Möglichkeiten wie den UP Core ansehen, der auf einem Intel Atom x5 mit vier Kernen basiert, verschiedene RAM-Optionen bietet und über einen speziellen Sockel für einfache Erweiterungen verfügt.

UP Core: Neuer Mini-Computer mit vier Kernen und x86-Unterstützung
UP Core

Warum x86?

Eine häufig gestellte Frage ist, warum die x86-Architektur bei kompakten Computern nicht weiter verbreitet ist. Die Gründe sind vielfältig, aber an erster Stelle stehen die Kosten. Ein Schlüssel zum enormen Erfolg des Raspberry Pi war sein Einführungspreis von nur 35 Dollar. Ehrlich gesagt konnte Intel nie direkt damit konkurrieren, aber einige unabhängige Hersteller versuchen, neue x86-SoCs in ihre Designs zu integrieren und dabei etwas Attraktiveres anzubieten. So kommen wir zum UP Core, dem dritten Modell der Verantwortlichen, die zuvor den ursprünglichen UP und den UP Squared herausgebracht haben.

Technische Details

Werfen wir einen Blick auf die technischen Daten: Der UP Core ist eine Überarbeitung des ersten UP und hat viele Gemeinsamkeiten mit ihm, darunter den Intel Atom x5-Z8350 mit vier Kernen und einer Frequenz von 1,9 GHz. Je nach Modell gibt es 1, 2 oder 4 GB DDR3L-RAM und einen eMMC-Speicher von 16 bis 64 GB. Der wichtigste Unterschied des UP Core ist ein neuer Anschluss, der mit Erweiterungskarten kompatibel ist. Derzeit gibt es zwei solche Karten: Die erste unterstützt Hochgeschwindigkeitsschnittstellen (PCI Express, USB 3.0, Gigabit Ethernet), die zweite Langsam-Signale (RS-232/422/484, I2C, I2S und GPIO).

Kickstarter-Kampagne

Die Kickstarter-Kampagne des UP Core läuft bereits seit einigen Tagen und hatte keine Probleme, ihr Ziel von 10.000 Dollar zu erreichen. Das am meisten nachgefragte Modell ist das mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher, das seine erste Option bereits ausverkauft hat und jetzt 129 Euro kostet. Der günstigste Einstieg ist der UP Core mit 1 GB RAM und 16 GB Speicher für 69 Euro (in allen Fällen ohne Versandkosten). Wenn alles gut läuft, werden die ersten Exemplare im August ausgeliefert.

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