Die US-Luftwaffe teilte am 16. Oktober 2026 mit, dass ein F-22-Pilot Anfang des Monats während eines Flugtests einen einzelnen YFQ-44A dirigiert hatte. Der Pilot gab taktische Anweisungen auf hoher Ebene; die Bordautonomie des unbemannten Flugzeugs interpretierte und ausführte sie in Echtzeit. Zu den Aufgaben gehörten dynamische Flugmanöver und simulierte Kampfaufgaben.
Was Pilot und Bordautonomie jeweils taten
Der Pilot steuerte den YFQ-44A nicht wie ein ferngelenktes Flugzeug. Er gab übergeordnete taktische Vorgaben, während die Autonomie-Software an Bord sie ausführte. Der Versuch umfasste einen F-22 und einen YFQ-44A.
Wie der Flug nach Andurills Darstellung verlief
Anduril-Vizepräsident Mark Shushnar zufolge starteten beide Flugzeuge auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien und trafen sich in der Luft. Der F-22-Pilot übermittelte demnach über eine taktische Datenverbindung einen aktualisierten Missionsplan. Der Flug dauerte mehrere Stunden.
Wofür die Luftwaffe die Testdaten nutzen will
Die US-Luftwaffe erklärte, die Daten sollten in die weitere Softwareintegration, Entwicklungstests und künftige Konzepte für Collaborative Combat Aircraft (CCA) einfließen. Beteiligt waren Personal des 412th Test Wing, der 422nd Test and Evaluation Squadron, der 309th Software Engineering Group, der Experimental Operations Unit, des F-22 System Program Office und des CCA Software Autonomy and Teaming Branch.
Das CCA-Programm sieht insgesamt 1.000 Systeme vor. Innerhalb dieser Flotte sollen bis 2032 500 kampfbereite teilautonome Systeme verfügbar sein.