Eine von YouGov vom 11. bis 14. August 2026 unter 1.000 Erwachsenen in den USA durchgeführte Umfrage ergab: 42 Prozent hatten nichts vom Einsatz des US-Militärs von KI im Iran-Krieg gehört, 8 Prozent hatten davon viel gehört. Institute for Global Affairs (IGA) veröffentlichte die Ergebnisse am 16. September. Im Iran-Einsatz soll das Maven Smart System KI-gestützte Datenanalyse und Zielplanung unterstützen.

Eine US-Umfrage zeigt die Bekanntheit militärischer KI

Die beiden Antworten stammen aus derselben IGA-Umfrage unter Erwachsenen in den USA. IGA gab die Fehlerspanne mit ±3,64 Prozentpunkten an.

Antwort zum KI-Einsatz des MilitärsAnteil der Befragten in den USA
Nichts davon gehört42 %
Viel davon gehört8 %

Maven Smart System soll die Zielplanung unterstützen

In einer offiziellen Lagebesprechung erläutert CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper den Einsatz von KI-Werkzeugen.

Das Maven Smart System von Palantir soll im US-Militäreinsatz gegen Iran Informationen aus Radar, Satelliten- und Drohnenbildern, elektronischer Kommunikation und weiteren Geheimdienstquellen zu einem gemeinsamen Lagebild bündeln. Das System unterstützt demnach die Identifizierung und Priorisierung von Zielen sowie die Planung möglicher Angriffe.

Claude und menschliche Entscheidungen

Claude soll Ende 2024 in Maven integriert worden sein. Bei einer Lagebesprechung zu Operation Epic Fury am 11. März 2026 sagte CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper, US-Kräfte nutzten fortgeschrittene KI-Werkzeuge, um große Datenmengen in Sekunden auszuwerten. Er erklärte, Menschen entschieden weiterhin endgültig, was und wann beschossen werde.