USA TODAY Co., Inc. und 13 verbundene Gesellschaften reichten am 8. Oktober 2026 beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York Klage gegen sieben OpenAI-Einheiten ein. Die Kläger sagen, sie verträten Inhalte aus 19 Publikationen. Sie werfen OpenAI vor, journalistische Beiträge bei der Beschaffung von Inhalten und beim Training von Modellen unerlaubt kopiert sowie in Produktausgaben wiedergegeben oder neu verpackt zu haben.

Was die Klage OpenAI vorwirft

Die Vorwürfe betreffen mehrere Schritte: Nach Darstellung der Kläger wurden Inhalte zunächst bei der Beschaffung und für das Modelltraining kopiert. Außerdem sollen OpenAI-Produkte, darunter ChatGPT, Beiträge wiedergegeben, paraphrasiert oder in anderer Form neu aufbereitet haben.

Ein weiterer Vorwurf betrifft Angaben zur Rechteverwaltung. Dazu zählen etwa Autorennamen, Titel, Verlagsnamen und Copyright-Vermerke. Die Kläger machen geltend, solche Informationen seien entfernt worden.

14 Klägergesellschaften, 19 Publikationen und sieben Beklagte

Auf Klägerseite stehen USA TODAY Co., Inc. und 13 verbundene Gesellschaften – zusammen 14 Unternehmen. Die Kläger sagen, sie verträten Inhalte aus 19 Publikationen. Als Beklagte nennt die Klage sieben OpenAI-Einheiten.

Welche Rechtsfolgen die Kläger verlangen

Die Kläger fordern mehr als 250 Millionen US-Dollar Schadenersatz. Außerdem beantragen sie eine dauerhafte Unterlassungsverfügung, die Zerstörung von GPT- oder anderen Sprachmodellen sowie Trainingsdatensätzen, die ihre Inhalte enthalten, und ein Verfahren vor einer Jury. Das sind Forderungen aus der Klage.