Das Internet hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Audio, Video, höhere Auflösungen, JavaScript, das die Welt beherrscht, Online-Anwendungen, die „die Cloud“, Malware-Kampagnen ... Manche fragen sich immer noch, ob diese Veränderung zum Guten oder zum Schlechten war, aber zum Glück können wir sagen, dass ihre Geschichte nicht verschwunden ist. Im Gegenteil, sie ist gut erhalten in Portalen wie dem Web Design Museum, das uns einlädt, alte Versionen von Websites, Programmen und mobilen Anwendungen zu erkunden.
Es gab eine Zeit, in der jedes Modem „das Lied seines Dorfes singen“ musste, bevor es den Zugang zum Netz ermöglichte. Eine Zeit ohne YouTube, ohne soziale Netzwerke, ohne Smartphones! Die einzigen Zugänge zur digitalen Welt waren beige Türme auf unseren Schreibtischen, mit Kathodenstrahlröhren, die unsere Augen verschlangen.
Ungefähr ... 25 Jahre? Weniger? Wir haben Computer in unseren Taschen, und das Web ist nur einen Klick entfernt. Der Weg war lang, aber es wäre ein grober Fehler, ihn zu ignorieren. Tatsächlich glaube ich, dass wir noch von diesem ursprünglichen Web lernen können, wie Einfachheit und Effizienz. So kommen wir zum Web Design Museum, einem der besten Repositorien, die dem Design des „alten Webs“ gewidmet sind.
Web Design Museum: Das Web von früher, für das Publikum von heute
Die Hauptkategorien sind drei: Websites, Anwendungen und Software. Wir können spezielle Ausstellungen wie „Suchmaschinen der 90er Jahre“ besuchen, Screenshots von Flash-Portalen, die vollständig verschwunden sind, und alte Builds beliebter Apps für iOS und Android. Persönlich finde ich es seltsam, von „vintage Apps“ zu sprechen, aber wenn man Instagram für iOS von 2010 mit seiner aktuellen Version vergleicht, kann man die Entfernung zwischen beiden in Lichtjahren messen.
Einige Beispiele sind wirklich fabelhaft: Die offizielle Seite der Simpsons vor 2006 sieht großartig aus, mit einer teilweisen Luftaufnahme von Springfield, zusätzlichen Details zu den Charakteren und Quizspielen. Offensichtlich stellt das Museum die ursprüngliche Funktionalität der Websites nicht wieder her, aber sein Material reicht mehr als aus, um die Unterschiede zwischen der alten Designsprache und ihren aktuellen Ausgaben zu vergleichen.
Schließlich ist der Bereich Software etwas spärlicher, aber nicht weniger interessant. Dort finden wir Adobe Photoshop (bevor Adobe es natürlich ruiniert hat), Webbrowser (Mozilla, Netscape, Internet Explorer) und vereinzelte Beispiele wie Microsoft FrontPage, den Ausgangspunkt für viele Web-Editoren-Enthusiasten. Link unten!
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