WhatsApp kündigte am 30. September 2026 freiwillige Elternkontrollen für Teenagerkonten an. Eltern und Jugendliche richten sie gemeinsam ein. Die Einstellungen betreffen ausgewählte Kontofunktionen; persönliche Nachrichten und Anrufe bleiben laut WhatsApp privat und Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Welche Einstellungen Eltern verwalten können

Eltern können festlegen, wer das Profilbild des Teenagers sehen und wer ihn zu Gruppen hinzufügen darf. Außerdem können sie Benachrichtigungen erhalten, wenn der Teenager einer Gruppe beitritt oder sie verlässt oder wenn eine Gruppe deutlich wächst.

Auch für Channels und Status gibt es Auswahlmöglichkeiten: Eltern können mitbestimmen, wie der Teenager Channels nutzt, von wem er Statusmeldungen sieht und wer seine eigenen Statusmeldungen sehen kann. Für Meta AI nennt WhatsApp die Standardoption „13+“ und die Einstellung „Limited Content“.

Persönliche Nachrichten und Anrufe bleiben privat

Die Elternkontrollen geben keinen Einblick in persönliche Nachrichten oder Anrufe. WhatsApp zufolge bleiben diese Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Personen außerhalb des Chats, auch WhatsApp selbst, können sie nicht sehen oder hören.

Eine PIN ist nötig, um Einstellungen zu lockern

Möchte ein Teenager ausgewählte Einstellungen lockern, muss ein Elternteil dies laut WhatsApp über eine selbst festgelegte PIN freigeben.