WhatsApp soll seit September 2026 Android-Versionen unter Android 6 nicht mehr unterstützen. Für die betroffenen Nutzer zählt deshalb vor allem die installierte Systemversion: Kann das Smartphone Android 6 oder neuer ausführen, oder bleibt es bei einer älteren Ausgabe hängen?

Android 6 gilt als neue Mindestversion

Als neue Mindestversion wird Android 6 genannt. Ein Beitrag aus der Android-Community nennt konkret Android 5.0 und Android 5.1 als Versionen, auf denen WhatsApp seit dem 8. September 2026 nicht mehr funktionieren soll. Der genaue Stichtag ist damit für diese beiden Versionen gemeinschaftlich berichtet, während der breitere Support-Schnitt im September 2026 eingeordnet wird.

Das ist kein generelles Ende von WhatsApp, sondern betrifft Smartphones, deren Android-Version unter der genannten Grenze liegt. Die betroffenen Geräte sind häufig mehr als zehn Jahre alt und erhalten oft keine Sicherheitsupdates des Herstellers mehr.

Welche Smartphones könnten betroffen sein?

Entscheidend ist nicht allein der Herstellername oder ein bestimmtes Modell, sondern die Android-Version, die auf dem Gerät installiert ist. Ein älteres Smartphone kann also nur dann weiter infrage kommen, wenn es Android 6 oder eine neuere Version unterstützt und dafür ein entsprechendes Systemupdate verfügbar ist.

Eine vollständige Liste einzelner Modelle gehört nicht zum veröffentlichten Support-Schnitt. Deshalb lässt sich die Kompatibilität am zuverlässigsten direkt am eigenen Gerät prüfen. Die älteren Modelllisten aus früheren WhatsApp-Supportänderungen beziehen sich auf andere Ereignisse und sind für diesen Android-6-Schnitt nicht übertragbar.

Als Gründe für die Anhebung der Mindestversion werden Sicherheitsanforderungen, die Kompatibilität mit neueren Funktionen und ein höherer Verarbeitungsbedarf genannt. Gerade sehr alte Geräte stoßen damit schneller an technische Grenzen.

So prüfst du die Android-Version

Öffne auf dem Smartphone die Einstellungen und suche den Bereich mit den Geräte- oder Systeminformationen. Dort steht, welche Android-Version installiert ist. Anschließend kannst du in den Systemeinstellungen nach verfügbaren Softwareupdates suchen.

  • Steht dort Android 6 oder eine neuere Version, liegt das Gerät über der genannten Mindestgrenze.
  • Steht dort eine ältere Version, prüfe, ob der Hersteller noch ein Systemupdate anbietet.
  • Lässt sich Android 6 oder neuer nicht installieren, solltest du die Chats sichern und den Wechsel auf ein kompatibles Smartphone vorbereiten.

Die Menünamen unterscheiden sich je nach Hersteller und Oberfläche. Das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: erst die Android-Version ablesen, dann nach einem Systemupdate suchen.

Was passiert mit den WhatsApp-Chats?

Gespräche, die in einem Cloud-Backup gespeichert sind, können auf einem neuen Smartphone wiederhergestellt werden. Vor dem Gerätewechsel empfiehlt es sich deshalb, in WhatsApp ein aktuelles Chat-Backup anzulegen und anschließend dasselbe Konto auf dem kompatiblen Gerät einzurichten.

Damit endet die praktische Entscheidung am alten Smartphone: Unterstützt es Android 6 oder neuer, kommt zunächst ein Systemupdate infrage. Bleibt es bei einer älteren Version, führt der Weg über Backup und Migration auf ein kompatibles Gerät.