Die Entwicklung der Elektrizität explodierte im Übergang zum 20. Jahrhundert, aber die zunehmende Verfügbarkeit dieser Ressource brachte auch eine gewisse Unkenntnis über ihre sichere Nutzung mit sich. Mit anderen Worten: Die Öffentlichkeit musste informiert und aufgeklärt werden, damit sie nicht durch einen Stromschlag stirbt. Das veranlasste einen österreichischen Arzt namens Stefan Jellinek, das Buch «Protección Eléctrica en 132 Imágenes» zu veröffentlichen, in dem er uns im Grunde beibringt, wie man durch Stromschlag stirbt …
Doktor Jellinek und sein Vater waren Pioniere auf dem Gebiet, das heute als Elektropathologie bekannt ist, mit Schwerpunkt auf Erster Hilfe, Versorgung von Verletzten und allgemeiner Prävention. Seine Rolle als Forensiker ermöglichte es ihm, ab 1898 eine beträchtliche Anzahl von Stromunfällen zu dokumentieren.
Dieses gesamte Wissen floss schließlich in das Buch «Protección Eléctrica en 132 Imágenes» von 1936 und in das Elektropathologische Museum (im selben Jahr gegründet) in Wien ein.
Einige der in den Bildern dargestellten Szenen sind sicherlich absurd, aber durch einen Stromschlag zu sterben ist kein Spaß. Die Elektrizität ist geduldig und schlägt oft in Momenten größten Selbstvertrauens zu. Respekt, nicht Angst.
Galerie
Quelle: Flashbak