Wenn wir uns ein wenig erinnern, kündigte Microsoft im Jahr 2021 Windows 365 an, den „Zukunft der hybriden Arbeit“ mit Cloud-Computern. Laut Unternehmen steigt die Zahl der Organisationen, die Windows 365 übernehmen, weiter an, und als Reaktion auf den Bedarf an neuen Endpunkten hat das Unternehmen Windows 365 Link vorgestellt, einen Thin Client, der speziell dafür entwickelt wurde, sich mit diesem Dienst zu verbinden. Er verwendet Intel-Hardware, und offenbar werden in Zukunft weitere ähnliche Optionen folgen.
Das Konzept des Thin Clients ist nichts Neues. Tatsächlich hat es sich im Laufe der Jahre als strategische Ressource für viele Unternehmen erwiesen, und aus gewisser Sicht übernehmen moderne Mini-PCs seine Essenz, indem sie dem Benutzer eine effizientere und kompaktere Erfahrung bieten.
Aber die Neuheit ist, dass Microsoft beschlossen hat, einen Thin Client auf den Markt zu bringen. Die Details über Technologie, die während der Pandemie auftauchten, sind viel vager, als wir zugeben möchten, und im Juli 2021 stellte der Gigant aus Redmond seinen Dienst Windows 365 vor. Drei Jahre später zielt der neue Windows 365 Link in diese Richtung.
Windows 365 Link – ein Thin Client für den Windows-365-Dienst
Mit einem lüfterlosen und ultra-kompakten Design von nur 120 x 120 x 30 Millimetern bietet der Windows 365 Link drei USB-A-Anschlüsse, einen USB-C-Anschluss, HDMI, DisplayPort, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, 3,5-mm-Audio und Ethernet-Konnektivität. Die Hardware basiert auf einem Intel-Prozessor (es gibt keine weiteren Details, aber ich schätze, er ähnelt einem Pentium N100), begleitet von 8 GB RAM und 64 GB internem Speicher.
Wieder einmal ist dies ein Thin Client: Die Idee ist, lokal nur das Nötigste auszuführen, um eine Verbindung zum Windows-365-Dienst herzustellen ... obwohl ich mir vorstelle, dass einige Hacker sich schon die Hände reiben. Ein auffälliges Fehlen: Es gibt keine NPU in seiner Konfiguration, aber Redmond hat angekündigt, dass Windows 365 im nächsten Jahr Updates mit Copilot-Funktionen erhalten wird.
Die Verkäufe des Windows 365 Link werden im April 2025 beginnen, der offizielle Preis beträgt 349 US-Dollar (natürlich ohne Abonnement), und Microsoft hat bereits „seine allgemeine Verfügbarkeit in bestimmten Märkten“ bestätigt. Es versteht sich von selbst, dass es hier fast nichts Attraktives für den Endbenutzer gibt. Sowohl Hardware als auch Software sind einfach, und ein herkömmlicher Mini-PC kann für denselben Preis eine weitaus bessere Erfahrung bieten. Wir dürfen auch den neuen Mac Mini M4 nicht vergessen, ein wahres Erdbeben für 599 US-Dollar / 719 Euro. Aber die Geschäftswelt funktioniert nach anderen Parametern, und wenn ein Unternehmen bereits in Windows 365 investiert hat, könnte es eine gute Idee sein, dieses Engagement auch auf die Hardware auszudehnen.
Quellen: Microsoft, Windows Central