Ob wir es mögen oder nicht: Die Dienste von Windows sind etwas, womit wir uns täglich auseinandersetzen müssen. Jede neue Version des Betriebssystems brachte zusätzliche Dienste mit sich, und nicht wenige Nutzer fragen sich, ob sie diese wirklich starten müssen. Die gute Nachricht: Dienste können ihr Verhalten dank erweiterter Bedingungen ändern, und eine der bequemsten Möglichkeiten, diese zu programmieren, bietet die Anwendung Service Trigger Editor.
Jede Windows-Version muss sich an unterschiedliche Bedingungen und Konfigurationen anpassen. Die Dienste sind dafür sehr nützlich, aber ihre Werksparameter sind nicht immer optimal. Zwar müssen wir einräumen, dass Microsofts Priorität die Stabilität ist, aber ein guter Teil dieser Dienste ist für den durchschnittlichen Nutzer unnötig und belegt lediglich Hardware-Ressourcen.
Im Dezember des vergangenen Jahres haben wir ein Werkzeug zum Optimieren von Diensten in Windows 10 vorgestellt, das auf der Liste von BlackViper basiert – historisch gesehen eine der beliebtesten Listen im Netz. Es ist offensichtlich, dass viele Nutzer mit bescheidener Hardware das Maximum aus ihrer Leistung herausholen möchten, und die Optimierung der Dienste ist einer der am häufigsten genutzten Wege. Doch was passiert, wenn Dienste auf andere Bedingungen reagieren sollen? Etwa auf das Öffnen oder Schließen eines Ports, auf den Anschluss eines Geräts oder auf den Beitritt zu beziehungsweise das Verlassen einer Domäne.
Welche Bedingungen sind möglich?
Genau hier setzt Service Trigger Editor an, ein Dienstverwalter und Editor für Bedingungen. Der Computer tritt einer Domäne bei oder verlässt sie, ein Firewall-Port wird geöffnet oder geschlossen, eine Benutzer- oder Computerrichtlinie ändert sich, die erste oder letzte IP-Adresse wird verfügbar beziehungsweise nicht verfügbar, ein bestimmtes Gerät wird angeschlossen oder ist beim Start vorhanden, Pakete oder Anforderungen treffen über ein Netzwerkprotokoll ein, oder ein anderes benutzerdefiniertes Ereignis tritt ein.
Was bedeutet das? Der häufigste Fall ist, dass du einen Dienst mit etwas so Einfachem wie dem Anschließen eines USB-Geräts starten oder stoppen könntest. Leider gibt es unter den Bedingungen keine Unterstützung für das Öffnen eines bestimmten Prozesses – etwa Steam zu öffnen und mehrere Dienste zu stoppen, um die Leistung zu verbessern – und die Konfiguration ist nicht gerade die benutzerfreundlichste. Mehrere dieser Bedingungen hängen von der GUID ab, die manuell eingegeben werden muss.
https://old.neoteo.com/pc-tasks-optimizer-optimiza-tareas-servicios-windows/Fazit
Zusammenfassend glaube ich, dass Service Trigger Editor vor allem für Systemadministratoren nützlich sein wird. Wenn du es aber nur als Kontrollzentrum zum Starten und Stoppen von Diensten in Windows verwenden möchtest, steht dir nichts im Wege. Die ausführbare Datei ist portabel und erfordert keine Installation.
Offizielle Website und Download: Hier klicken