Windows XP hat unser Leben bei seiner Veröffentlichung im Oktober 2001 etwas kompliziert gemacht, aber mit der Zeit wurde klar, dass seine Anforderungen nicht so extrem waren. Heute finden wir Treiber, die fast so groß sind wie die gesamte XP-Installations-CD, und seine Anforderungen haben sich trotz der Service Packs nicht wesentlich geändert. Doch es gibt Enthusiasten da draußen, die entschlossen sind, Windows XP auf Systemen auszuführen, die weit unter der empfohlenen Basis liegen, und der letzte Rekord kommt aus Deutschland und Österreich, mit einem Pentium Overdrive mit 8 MHz und gerade einmal 20 MB RAM.
Es gab eine Zeit, in der ich nur über einen Pentium II mit 233 MHz, 128 MB RAM, eine Festplatte, die um Gnade bat, und eine bis zum Limit gehackte Windows XP-Installation verfügte. Bei ständigen Anforderungen war die einzige Option, zu improvisieren und diese fast veraltete Hardware ein wenig mehr auszureizen. Windows XP machte das dank seiner umfangreichen Tweaking-Möglichkeiten und der Fähigkeit, unter den Mindestanforderungen zu arbeiten möglich.
https://old.neoteo.com/linux-moderno-funcionando-en-un-portatil-pentium-de-1994/Heute ist diese Praxis im Wesentlichen ein Sport. Was ist die grundlegendste Hardware, auf der wir Windows XP ausführen können? Die Antwort kommt über das deutsche Portal WinHistory.de, seinen Herausgeber Dirk Makowski und seinen persönlichen Wettbewerb mit einem österreichischen Benutzer namens Antz. Die erste Phase ihrer Experimente begann mit einem Pentium 75, der auf 100 MHz eingestellt war, und 64 Megabyte RAM. Die 64 Megabyte sind während der Installation von XP obligatorisch, aber nach Abschluss des Prozesses gab es keine Probleme, den Speicher auf 32 MB zu reduzieren.
Der zweite Versuch wurde auf dem berühmten Socket 3 durchgeführt. Die Idee war, XP mit einem 486 zu starten, aber das Betriebssystem weigerte sich zu kooperieren. Eine leichte Strategieänderung führte zum Pentium Overdrive, zuerst mit 83 MHz und dann mit 63 MHz. Auch hier wurde der Speicher von 64 auf 18 Megabyte reduziert, obwohl Windows XP ihn als 20 MB meldet.
Das dritte Experiment ließ sie zum Socket 4 zurückkehren, aus einem Grund: Das Motherboard verfügte über eine Reihe von Jumpern, die den Frequenzwechsel sehr einfach machten. Der Pentium 60 fand einen neuen Boden von 20 MHz, aber bestimmte Speichergrenzen setzten das Minimum auf 32 MB.
Der endgültige ‚Erfolg‘ wurde durch ein neues Socket-3-Board (Asus PIV-486SP3) ermöglicht, das Antz erhalten hatte und das ein Minimum für den Pentium Overdrive von nur 8 MHz und 20 MB RAM ermöglichte. Die PCI-Grafikkarte beschwerte sich ziemlich bei so einer niedrigen Frequenz, aber die Netzwerkkarte (ebenfalls PCI) verhielt sich wunderbar. Jetzt ist die Frage: Wie lange dauert die Tortur? Windows XP brauchte eine halbe Stunde zum Booten, während Internet Explorer zehn Minuten brauchte.
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