xlStudio: So machst du Musik mit einer Drum Machine… in Microsoft Excel!
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Als wir erfuhren, dass jemand eine Raytracing-Funktion in Excel implementiert hatte, lautete unsere Frage im Grunde: „Was kommt als Nächstes?“ Zuerst gab es ein Strategiespiel, inspiriert vom klassischen Civilization, und als Zweites ... eine „Drum Machine“! So ist es: Der YouTuber Dylan Tallchief, der sich auf alles rund um elektronische Musik spezialisiert hat, hat sein Wissen über die neueste Version von Microsoft Excel genutzt und eine Drum Machine erstellt, in der du mehrere Parameter ändern kannst.

Die günstigsten Drum Machines kosten zwischen 65 und 75 Euro. Natürlich gibt es viel fortschrittlichere und flexiblere Modelle mit deutlich höherem Preis, aber wenn du dir im speziellen Bereich der elektronischen Musik die Füße nass machen willst, ist eine einfache Drum Machine nichts, was dein Budget sprengt. Wenn du aber aktuell kein Geld investieren möchtest, warum nicht eine Software-Lösung ausprobieren?

Was wir heute hier haben, ist nicht „professionell“ im Sinne von nicht von einem namhaften Unternehmen entwickelt. Tatsächlich würdest du nicht einmal in Betracht ziehen, dass es ohne zusätzliche Details einwandfrei funktioniert. Aber wenn wir einen Moment über die Dinge nachdenken, die wir Microsoft Excel in der Vergangenheit haben tun sehen ... klingt das schon nicht mehr so seltsam, oder?

Wie der Titel schon sagt: Der YouTuber Dylan Tallchief hat in Excel eine Drum Machine erstellt. Die Idee ist nicht wirklich neu, da Nutzer spezieller Software in der Vergangenheit gewisse Ähnlichkeiten mit dem allgemeinen Format von Excel festgestellt haben, aber dieses 14-minütige Video bestätigt, dass es sich nicht um eine einfache Laune handelt. Bekannt als „xlStudio“ unterstützt diese Drum Machine anfangs acht Patterns (du kannst aber weitere im Bereich „Open“ öffnen), jedes mit unabhängigen Werten für Velocity und Pitch („60“ entspricht C5).

Offenbar hat Dylan darauf geachtet, seine Maschine nicht in ein chaotisches Durcheinander aus Zellen und Spalten zu verwandeln. Wenn man das Video genau verfolgt, sieht man, dass er sich Zeit für die Oberfläche genommen hat, mit sekundären Bedienelementen zum Maximieren und Minimieren von Feldern und zum einfachen Kopieren mehrerer Werte. Die Hauptbeschränkungen von xlStudio sind zwei: Bearbeite nicht während der Wiedergabe (das stoppt alle Skripte) und verwende keine zu hohen BPM-Werte (Dylan schätzt, dass 300 ein vernünftiges Maximum ist).

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xlStudio steht kostenlos zum Download zur Verfügung (Link weiter unten), allerdings scheint es nur mit Excel 2019 / Office 365 zu funktionieren. Abschließend gibt Dylan selbst zu, dass es mühsam wäre, einen kompletten Song mit xlStudio zu erstellen, aber wenn der Plan darin besteht, kostenlos zu experimentieren ... warum nicht?

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