BBC News Mundo berichtete am 3. November, dass Forschende unter Leitung von Wissenschaftlern aus Cambridge am 2. November 2026 am CERN Signale aus Wechselwirkungen mit Bottom-Quarks vorgestellt hatten. Bei Veröffentlichung des Berichts waren die Ergebnisse noch nicht fachbegutachtet. Der Bericht beschrieb sie als möglichen Ansatz, dunkle Materie zu untersuchen, nicht als deren Entdeckung.

Was hinter den Bottom-Quark-Signalen steckt

Die Analyse beruhte laut BBC News Mundo auf Hochenergie-Kollisionen im Large Hadron Collider (LHC). Bottom ist eine von sechs Quarksorten: up, down, charm, strange, top und bottom. Kombinationen aus Quarks bilden Teilchen wie Protonen; diese allgemeine Einordnung führt Enterarse an. Für die Lebensdauer eines Bottom-Quarks nennt der Bericht 1,5 × 10⁻¹² Sekunden bis zum Zerfall. Harry Cliff zufolge suchen Physiker seit 1984 nach dieser seltenen Zerfallsart.

Cliff beschrieb die Aussicht, noch kleinere Skalen zu untersuchen, mit dem Ausdruck „Zeptoversum“. Die berichteten Signale könnten nach Darstellung von BBC News Mundo dabei helfen, zu erforschen, ob dunkle Materie Teilchenwechselwirkungen beeinflusst.

Was für das LHCb-Upgrade geplant ist

BBC News Mundo zufolge vereinbarten 28 beteiligte Länder einen Beitrag von 200 Millionen US-Dollar zur Modernisierung von LHCb. Mit dem geplanten Upgrade soll sich die Häufigkeit der relevanten Zerfälle verzehnfachen.

BBC News Mundo berichtete außerdem, UK Research and Innovation (UKRI) habe 2025 seinen geplanten Beitrag zurückgezogen. Tim Gershon, Leiter der LHCb-Kollaboration, sagte laut dem Bericht, das Vereinigte Königreich riskiere, nicht teilzunehmen und wichtige Entdeckungen zu verpassen.