Fortune berichtete am 21. Oktober 2026, dass sieben weitere Unternehmen Einwände gegen den geplanten OKXICE-Handelsplatz erhoben haben. Zusammen mit neun zuvor genannten Unternehmen sind es laut den Berichten 16. Der beschriebene Einwand betrifft den Handel mit den jeweiligen Aktien auf OKXICE im Rahmen der SEC-Ausnahme.

Welche Unternehmen Einwände erhoben haben

Zu den sieben neu genannten Unternehmen zählen Microsoft, Alphabet, Goldman Sachs, Caterpillar, McDonald’s, Qualcomm und Western Digital.

Zuvor waren laut Fortune Cerebras Systems, AppLovin, Applied Digital, Rocket Lab, CoreWeave, Verizon, Applied Optoelectronics, Broadcom und UnitedHealth Group genannt worden. Zusammen ergeben die beiden Gruppen 16 Unternehmen.

Was ein Einwand für OKXICE bedeutet

Nach der von Fortune beschriebenen Ausnahme können Unternehmen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer Mitteilung Einwand erheben. Erin Martin, Partnerin bei Morgan Lewis, erklärte gegenüber Fortune, dass der Handelsplatz Wertpapiere listen könne, wenn innerhalb dieser Frist kein Einwand eingeht.

Ein Einwand soll den Handel mit den Aktien des betreffenden Unternehmens auf OKXICE unter dieser Ausnahme verhindern. Er schließt tokenisierte Angebote auf anderen Plattformen oder auf Grundlage anderer rechtlicher Regelungen nicht automatisch aus.

Was OKXICE plant

OKXICE ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Kryptobörse OKX und der Intercontinental Exchange (ICE). Geplant ist der Rund-um-die-Uhr-Handel mit Blockchain-basierten Darstellungen von 63 an US-Börsen notierten Aktien. Die Aktien werden dabei als digitale Token abgebildet.

Warum Applied Optoelectronics widersprach

Ein Sprecher von Applied Optoelectronics begründete den Einwand gegenüber Fortune mit Unsicherheiten bei Preisbildung, Liquidität und Kursschwankungen. Anleger könnten zudem irrtümlich annehmen, das Unternehmen unterstütze oder befürworte ein Angebot, an dem es nicht beteiligt ist.