Wir haben in der Vergangenheit schon einige Panoramen gesehen, und sogar eines der größten der Welt wurde in Spanien aufgenommen, aber meist handelt es sich um persönliche Projekte. Was wir heute hier haben, gehört zu einer neuen Werbekampagne für den Bentley Mulsanne, ein Auto für rund 330.000 US-Dollar. Wo ist das Auto? Nun, sagen wir, du musst ein wenig zoomen, um es zu sehen, denn die Bildgröße beträgt rund 53 Gigapixel.
Gigapixel-Panoramen
Mont Blanc, London, Calblanque, der Mond, Kuala Lumpur… die Panoramen sammeln weiterhin Gigapixel wie Süßigkeiten, und wir sehen keine Obergrenze für diesen Trend. Die Projekte werden immer umfangreicher und erfordern fortschrittlichere Technologie, aber die Ergebnisse sind so gut, dass sie fast alles rechtfertigen. Das bringt uns zu einer der offensichtlichsten Tatsachen in der Werbewelt: Der erste Eindruck zählt. Er muss beeindruckend oder geheimnisvoll genug sein, um die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden zu fesseln … und die Leute von Bentley glauben, mit diesem 53-Gigapixel-Panorama beides erreicht zu haben.
Der Bentley Mulsanne
Was hat ein Luxusautohersteller mit einer Brücke zu tun? Nicht viel, aber die Geschichte ändert sich völlig, wenn wir anfangen zu zoomen, und noch mehr zu zoomen, und dann noch ein wenig mehr. Bei dem Produkt handelt es sich um den Bentley Mulsanne, ein wunderschönes Luxusfahrzeug mit einem Monstertwin-Turbo-V8 mit 6,75 Litern und einem Achtgang-Automatikgetriebe. Wenn du eines willst, ist die magische Zahl 330.000 US-Dollar, plus ein paar zusätzliche Scheine, je nach Steuern und Verfügbarkeit. Zurück zum Bild: Der Kameramann hat insgesamt siebzig Bilder kombiniert (?), und zwar mit derselben Technologie, die die NASA für die Panoramen des Mars entwickelt hat, die von Curiosity gesendet wurden.
Die Größenfrage
Nun ... die Leute von Bentley haben sich ein wenig von der Begeisterung der Werbung mitreißen lassen und behaupteten, dass dieses Bild, wenn es gedruckt würde, so groß wie ein American-Football-Feld wäre. Das Problem mit dieser Aussage ist, dass gedruckte Bilder von der endgültigen Auflösung abhängen, und bei logischen 300 Pixeln pro Zoll ist das „American-Football-Stadion“ viel kleiner. Hinzu kommt, dass man nur zoomen kann, es gibt keine seitlichen Bewegungen. Zusammenfassend: Das Bild erfüllt seinen Zweck, aber man sollte es mit einem Körnchen Salz betrachten.