Bei einem Halbmarathon zeichneten Apple Watch Ultra 4 und Samsung Galaxy Watch Ultra 2 sehr ähnliche Strecken- und Pulswerte auf. Jane McGuire nannte in ihrem Bericht für Tom’s Guide keinen klaren Sieger. Die Zahlen beschreiben einen einzelnen Lauf, keine allgemeine Genauigkeitsrangliste.

Die Messwerte aus dem Halbmarathon

UhrAufgezeichnete StreckeDurchschnittliche Herzfrequenz
Apple Watch Ultra 421,29 km159 bpm
Samsung Galaxy Watch Ultra 221,26 km160 bpm

Beide Uhren hatten die automatische Rundenaufzeichnung aktiviert. McGuire zufolge stimmten die Rundenmarkierungen weitgehend mit den Streckenmarkierungen überein. Sie trug keinen Brustgurt; ihr Oura Ring 5 zeigte zum Vergleich eine durchschnittliche Herzfrequenz von 163 bpm.

Auch beim Höhengewinn gab es eine Abweichung: McGuire nannte 95 m für die Strecke und 104 m in der Uhrenaufzeichnung. Als mögliche Erklärungen führte sie die Empfindlichkeit des Höhenmessers, GPS-Drift und Ausweichmanöver im Läuferfeld an. Beim Tragekomfort empfand sie beide Uhren an ihrem zierlichen Handgelenk als klobig; die Samsung-Uhr wirkte etwas breiter. Beide Displays blieben in direktem Sonnenlicht lesbar, und die physischen Tasten der Samsung erleichterten ihr die Bedienung mit verschwitzten Fingern.

Welche Uhr passt zum Smartphone?

Die Apple Watch Ultra 4 setzt ein iPhone 11 oder neuer voraus, einschließlich iPhone SE (2. Generation oder neuer), jeweils mit iOS 27 oder neuer. Apple nennt diese Anforderungen in den technischen Daten der Uhr.

Samsung zufolge ist die Galaxy Watch Ultra2 mit Android-Smartphones kompatibel. Für ECG, Irregular Heart Rhythm Notification, Sleep Apnea und Running Coach ist jedoch ein kompatibles Galaxy-Smartphone erforderlich. Samsung erläutert die Kompatibilität und die funktionsbezogenen Voraussetzungen.

Wer sich auch für den regulatorischen Kontext interessiert, findet bei NeoTeo eine separate Einordnung zur Apple Watch Series 12 und Ultra 4 im Zusammenhang mit Abhörgesetzen.