Wenn wir an eine Batterie denken, kommen uns automatisch Elemente wie Lithium und Blei in den Sinn, aber der eigentliche Zweck einer Batterie ist es, Energie zu speichernund sie muss nicht unbedingt elektrisch sein. Das führt uns zum Konzept der thermischen Batterie und zu einem sehr effektiven Design wie der Sand-Batterie. Alles, was man braucht, ist eine Stromquelle und ein Heizwiderstand, um den Sand zu erhitzen, der unter optimalen Bedingungen 600 Grad Celsius erreichen kann.

Baue eine Sand-Batterie
Sand-Batterie

Unsere mobilen Geräte verschlingen Batterien wie Süßigkeiten, und im Grunde wissen wir, dass sich die Lage verschlechtert. Aber sobald wir uns von den Beschränkungen der Formate lösen, entdecken wir, dass die Möglichkeiten für Batterien viel breiter und interessanter sind. Zum Beispiel ist elektrische Energie nicht das Einzige, was wir in ihnen speichern können. Manchmal ist es nützlicher, Wärme zu speichern, und so kommen wir zur Sand-Batterie.

Jeder, der sich schon einmal am Strand die Füße verbrannt hat, weiß, dass Sand eine beeindruckende Temperatur erreicht. Wenn der Behälter richtig isoliert ist, kann er in kommerziellen Designs sogar 600 Grad Celsius überschreiten. In der Praxis wird die Temperaturgrenze nicht vom Medium festgelegt, sondern von den verwendeten Baumaterialien. Und da wir gerade vom Bauen sprechen … möchtest du eine Sand-Batterie bauen?

Wie man eine einfache Sand-Batterie baut

Robert Murray-Smith erklärt den Prozess in seinem Kanal. Neben dem Sand selbst braucht man nur einen Heizwiderstand (Robert entnimmt ihn einem Wasserkocher) und ein wenig Strom. Der große Vorteil der Sand-Batterie ist, dass sie keine allzu hohen Anforderungen stellt, und Robert verwendet eine Quelle mit 12 V und 0,5 A. Mit gerade einmal sechs Watt und ein wenig Geduld erreichte der Sand 200 Grad Celsius, was zusätzlichen Schutz in Form von Handschuhen erforderte.

Nun, wie nutzen wir diese Energie? Robert empfiehlt eine Kupferspule, um Wasser in ihrem Inneren zirkulieren zu lassen und zu erwärmen, aber es gibt auch die Möglichkeit des Peltier-Moduls (das übrigens nicht so effizient ist), oder warum nicht einen Stirlingmotor. Einen Temperaturschalter oder einen Controller mit Thermostat zur Konfiguration hinzuzufügen, ist eine sehr gute Idee, und sie sind keine allzu teuren Extras (zwischen 5 und 10 Euro).