Laut einem Bericht der Financial Times vom 16. Oktober 2026 sollte die britische Competition and Markets Authority (CMA) in der folgenden Woche Vorschläge für eine Konsultation zum Zugang konkurrierender Wallets zur kontaktlosen Bezahlfunktion des iPhone vorlegen. Dabei sollte geprüft werden, ob Apple seine Marktmacht im britischen Markt unfair ausübt und ob Änderungen an iOS Nutzern die Wahl anderer Wallets ermöglichen könnten. Apple dürfte eine daraus hervorgehende Entscheidung laut Bericht vor Gericht anfechten.

Welchen NFC-Zugang Apple Entwicklern bereits ermöglicht

Apple kündigte am 14. August 2024 an, Entwicklern im Vereinigten Königreich NFC- und Secure-Element-APIs für kontaktlose Transaktionen in Apps bereitzustellen, auch für Zahlungen im Geschäft. NFC steht für Nahfeldkommunikation; das Secure Element ist ein Sicherheitschip, der vertrauliche Informationen auf dem Gerät speichert. Für den Zugang verlangt Apple eine Freischaltung, einen kommerziellen Vertrag und Gebühren. Entwickler müssen außerdem Apples Sicherheits- und Datenschutzstandards erfüllen. Apple beschreibt diese Bedingungen und den Zugang für das Vereinigte Königreich.

Nutzer können eine geeignete App in den iOS-Einstellungen als Standard-App für kontaktlose Zahlungen festlegen. Dieser Zugang läuft über Apples Entwicklerprogramm und dessen Bedingungen; die gemeldete CMA-Initiative zielte auf mögliche regulatorische Änderungen, die konkurrierende Wallets breiter zugänglich machen könnten.

Welche Anbieter profitieren könnten

Ein Bericht, der sich auf die Financial Times berief, nannte PayPal, Revolut, Monzo und traditionelle Banken als mögliche Nutznießer eines erweiterten Zugangs zu iPhone-Wallets.