Ein am 28. September 2026 veröffentlichter Bericht schilderte, dass menschliche Auftragnehmer bei manchen Aufgaben zur Bewertung von Copilot-Bildbearbeitungen das hochgeladene Bild, die Eingabe und das erzeugte Ergebnis sehen könnten. Sie sollten beurteilen, ob die Bearbeitung der Anweisung folgte und die Bildqualität wahrte. Beschrieben wurden einzelne Bildbearbeitungsaufgaben, nicht pauschal sämtliche Copilot-Unterhaltungen.
Was bei Copilot-Bildbearbeitungen geprüft wurde
Bei den beschriebenen Aufgaben bewerteten Prüfer, ob eine Bildbearbeitung die Vorgaben der Nutzenden erfüllte und visuell überzeugte. Teilweise verglichen sie dafür zwei bearbeitete Versionen. Die Aufgabe diente der Bewertung der Ausgabequalität, nicht dazu, Inhalte zum Sperren zu markieren.
Sichtbare Details und Microsofts Stellungnahme
Auftragnehmer berichteten, Gesichter in den Ausgangsbildern seien nicht unkenntlich gemacht worden. Identifizierende Angaben in Prompts seien nur selten verdeckt gewesen, obwohl die Daten vor der Prüfung anonymisiert werden sollten. In den Aufgaben seien auch sexualisierte oder anderweitig belastende Inhalte aufgetaucht.
Microsoft erklärte, Kundendaten gemäß den Nutzungsbedingungen zu verwenden, unter anderem zur Verbesserung seiner Produkte und zur Durchsetzung des Verhaltenskodex.