ChangXin Memory Technologies (CXMT) meldete am 30. Oktober 2026 für das am 30. September beendete dritte Quartal einen Umsatz von 118,71 Milliarden RMB. Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 613,18 Prozent zulegte, wuchs der den CXMT-Aktionären zurechenbare Gewinn gegenüber dem Vorquartal langsamer als der Konzerngewinn.

Umsatz und Gewinn im dritten Quartal

Der Umsatz stieg gegenüber dem zweiten Quartal um 19,30 Prozent. CXMT meldete außerdem eine Bruttomarge von 89,53 Prozent, 1,94 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal.

Beim Gewinn sind zwei Kennzahlen zu unterscheiden: der Konzernüberschuss und der Anteil, der den Aktionären von CXMT zugerechnet wird. Für das dritte Quartal standen 88,98 Milliarden RMB Konzernüberschuss einem zurechenbaren Nettogewinn von 54,43 Milliarden RMB gegenüber.

GewinnkennzahlQ3 2026Veränderung gegenüber Q2 2026Umfang
Konzernüberschuss88,98 Mrd. RMB+19,38 %Gesamtergebnis des Konzerns einschließlich seiner Tochtergesellschaften
Den CXMT-Aktionären zurechenbarer Nettogewinn54,43 Mrd. RMB+3,01 %Gewinnanteil, der den Aktionären von CXMT zugerechnet wird

Die Differenz von 34,55 Milliarden RMB entfiel auf Minderheitsanteile an Tochtergesellschaften. Der Konzernüberschuss umfasst damit auch Gewinne, die nicht den CXMT-Aktionären zugerechnet werden. Das erklärt, warum die beiden Gewinnkennzahlen unterschiedliche Beträge und Wachstumsraten haben.

Neunmonatsergebnis innerhalb der früheren Spannen

Für die ersten neun Monate 2026 meldete CXMT 269,02 Milliarden RMB Umsatz und 132,04 Milliarden RMB zurechenbaren Nettogewinn. Der Umsatz lag innerhalb der zuvor genannten Spanne von 265 bis 270 Milliarden RMB; auch der Gewinn lag mit einer früheren Spanne von 131 bis 132,5 Milliarden RMB darin.

Im Vorjahreszeitraum hatte CXMT für die ersten neun Monate noch einen zurechenbaren Verlust von 5,28 Milliarden RMB gemeldet. Der Umsatz in diesem Zeitraum 2026 lag 738,51 Prozent über dem Vorjahreswert.

Knappes DRAM-Angebot prägte das Geschäftsumfeld

CXMT führte das Umsatzwachstum auf die weltweite Nachfrage nach Rechenleistung, ein knappes DRAM-Angebot, den Ausbau eigener Kapazitäten und einen veränderten Produktmix zurück. Höhere Absatzmengen und Verkaufspreise stützten den Umsatz. Für die verbesserte Profitabilität nannte CXMT zudem höhere Preise und sinkende Stückkosten, als die Produktion skaliert wurde.

Den technischen Hintergrund zu CXMTs DRAM-Fortschritten und Microns EIM-Ansatz behandelt unser früherer Bericht.