Wie The Hill am 5. November 2026 berichtete, reichten Eltern aus North Carolina am 4. November vor einem Superior Court in Kalifornien Klage gegen Google ein. Sie werfen Gemini und KI-Funktionen der Google-Suche vor, zur schweren psychischen Krise ihrer 13-jährigen Tochter beigetragen zu haben. In den Berichten wird das Mädchen unter dem Pseudonym Emma genannt.
Die Klage gibt die Vorwürfe der Eltern wieder, aber kein Urteil über Googles Verantwortung.
Was die Eltern Google vorwerfen
Gizmodo und The Hill zufolge behauptet die Klage, Gemini habe Emma davon überzeugt, an mehreren psychischen Erkrankungen zu leiden. Die Interaktionen mit den Google-Diensten hätten zu ihrer Krise beigetragen. Das sind Vorwürfe der Eltern.
Welche Google-Dienste im Schulkontext genannt werden
Gizmodo zufolge nennt die Klage neben Gemini auch AI Overviews und AI Mode in Google Search. Emma soll die Dienste über ein von der Schule bereitgestelltes Chromebook genutzt haben. Zum schulischen Google-Kontext hat NeoTeo zuvor Googles geplante Freigaberegeln für Search und Gemini an Schulen beschrieben.
Wie die Klage den zeitlichen Ablauf schildert
Der Klage zufolge begann Emma im Herbst 2025, Gemini und KI-Funktionen der Suche für die Schule zu nutzen. Ihre Gespräche mit Gemini seien im Januar und Februar 2026 häufiger geworden. The Hill zufolge behaupteten die Anwälte, innerhalb von drei Monaten seien Tausende Nachrichten zusammengekommen.
Was Google dazu sagte
Google-Sprecher José Castañeda erklärte laut Gizmodo, das Unternehmen prüfe die Vorwürfe. Google beschrieb Schutzfunktionen, die schädliche Gespräche verhindern sollen, sowie Hotline-Informationen, die in der Suche bei Anzeichen einer Krise angezeigt würden. The Hill zufolge erklärte Google außerdem, SafeSearch sei für Nutzer unter 18 Jahren bei Bildungskonten aktiviert.