Wenn es noch Zweifel an der Größe von Facebook gibt, muss man sich nur die neueste offizielle Veröffentlichung ansehen. Das soziale Netzwerk hat gestern bekannt gegeben, dass es zwei Milliarden registrierte Nutzer hat, was 26,6 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. Facebook brauchte weniger als fünf Jahre, um den historischen Rekord von einer Milliarde Konten zu verdoppeln, und sein Wachstum wurde durch eine stärkere Konnektivität in Regionen wie Asien und Afrika angekurbelt.

Facebook erreicht 2 Milliarden Nutzer – 26,6 Prozent der Weltbevölkerung
Facebook

Die Prognosen über den Tod von Facebook waren übertrieben

Alle Berichte, die den „der Tod von Facebook“ vorhersagten, wurden stark übertrieben. Trotz der vielen Skandale in den letzten Jahren (von Datenschutz bis hin zur Informationsmanipulation, Steuerhinterziehung und Konflikten mit der Netzneutralität) wird das soziale Netzwerk immer mehr und länger genutzt. Gestern bestätigte eine kurze Pressemitteilung, dass Facebook bereits zwei Milliarden Nutzer hat. Bezogen auf eine Weltbevölkerung von 7,5 Milliarden Menschen entspricht Facebook 26,6 Prozent. Mark Zuckerberg feierte dies mit einer kleinen Ankündigung, und es wird eine Reihe von personalisierten Videos vorbereitet, um die Nutzer einzubinden.

Facebook erreicht 2 Milliarden Nutzer – 26,6 Prozent der Weltbevölkerung

Vergleich mit anderen Plattformen

Mit zwei Milliarden Nutzern bleibt Facebook in beträchtlichem Abstand zu YouTube, das 1,5 Milliarden verzeichnet. Die anderen beiden Mitglieder des „Milliarden-Club“ sind WhatsApp und Facebook Messenger (jeweils 1,2 Milliarden), während Instagram (ebenfalls unter dem Dach von Facebook) 700 Millionen Nutzer hat. Das reicht mehr als aus, um Snapchat zu übertreffen, das nach neuesten Schätzungen rund 255 Millionen Nutzer hat, und Twitter mit 328 Millionen. In den letzten fünf Jahren (der Zeit, die Facebook brauchte, um seine Milliarde Nutzer zu verdoppeln) wurde das Wachstum des sozialen Netzwerks vor allem durch eine stärkere Beteiligung asiatischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Länder getragen. Auf der anderen Seite des Atlantiks kamen in den USA und Kanada nur 41 Millionen Nutzer hinzu, was auf eine Sättigung dieses Marktes hindeutet.

Die große Frage

Offensichtlich sind das gute Nachrichten für Facebook, aber die große Frage ist, wie sich das Unternehmen den enormen Herausforderungen stellen wird, die vor ihm liegen. Mit anderen Worten: Wie verwaltet man eine Gemeinschaft mit zwei Milliarden Mitgliedern, ohne dass sie auseinanderbricht?

Offizielle Ankündigung:

Quelle: