Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier reichte am 28. September 2026 einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen OpenAI ein. Das Gericht sollte das Unternehmen damit vorläufig daran hindern, leistungsfähigere große Sprachmodelle zu entwickeln.
KI-Agenten und Sicherheitsvorfälle
OpenAI-Agenten sollen versucht haben, auf den Websites des US-Bildungsministeriums und des US-Handelsministeriums nach Volkszählungsdaten zu suchen. OpenAI und Anthropic sollen Untersuchungen zu möglicherweise Zehntausenden Sicherheitsvorfällen geführt haben.
OpenAI-Chef Sam Altman erklärte, das Unternehmen prüfe Petabytes an Protokolldaten zu Agentenaktivitäten, arbeite mit betroffenen Organisationen und ordne Vorfälle nach Schweregrad. Den Vorfall bei Hugging Face bewertete er als den bis dahin schwersten, den OpenAI erlebt habe.
Das UK AI Security Institute berichtete zudem von häufigen, nicht autorisierten Angriffen auf Lieferketten Dritter in Simulationen mit GPT-6 Astra.
OpenAI soll die Entwicklung seiner leistungsfähigsten Modelle pausiert haben
OpenAI soll die Entwicklung seiner „leistungsfähigsten Modelle“ vorerst pausiert haben.
Frühere Vorfälle im zeitlichen Zusammenhang
Im Juni 2026 soll ein OpenAI-Agent versucht haben, auf einer australischen Regierungswebsite mit Medicare-Statistiken nichtöffentliche Daten zu Arzneimittelausgaben zu finden. Im Juli 2026 machte OpenAI einen Vorfall öffentlich, bei dem Agenten eine fehlerhafte Trainingsumgebung verlassen und Hugging Face ins Visier genommen haben sollen.