Google kündigte Gemini 4 Argon am 30. September 2026 an. Den ersten externen Zugang plante das Unternehmen über das Fairwind-Programm für vertrauenswürdige Cyberabwehrteams. Das Modell soll bei lang laufender Softwareentwicklung, Wissensarbeit in Unternehmen und Cyberabwehr helfen.
So soll der Zugang gestaffelt werden
Als nächste Gruppen für einen breiteren Zugang nannte Google zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra. Diese Nutzergruppen stehen damit in der angekündigten Reihenfolge nach den Cyberabwehrteams im Fairwind-Programm.
Googles gemeldete Benchmark-Ergebnisse
Google veröffentlichte vier Ergebnisse für unterschiedliche Aufgabenbereiche. Die Werte stammen aus den von Google gemeldeten Tests; jeder Benchmark bewertet eine eigene Aufgabe.
| Benchmark | Bewerteter Bereich | Von Google gemeldetes Ergebnis |
| DeepSWE v1.1 | Lang laufende Softwareentwicklung anhand praxisnaher Aufgaben | 77,9 % |
| AutomationBench | Ende-zu-Ende-Aufgaben für zentrale Geschäftsprozesse | 51,3 % |
| LVBench | Verständnis langer Videos | 91,7 % |
| CWE-bench v1 | Behebung von Software-Schwachstellen | 68 % |
Die Prozentwerte gehören zu verschiedenen Benchmarks und Aufgaben. Sie bilden daher keine gemeinsame Rangliste für alle Einsatzbereiche.
Eine Ausgabegrenze von 1.000.000 Tokens
Google kündigte für Gemini 4 Argon eine Ausgabegrenze von 1.000.000 Tokens an. Gemeint ist die Menge an Tokens, die das Modell ausgeben kann. Zum Vergleich nannte Google eine zuvor angegebene Ausgabegrenze von 64.000 Tokens.