Intel bezeichnete Nova Lake in den vorbereiteten Aussagen zu seinem Quartalsbericht am 29. Oktober 2026 als erstes Intel-18A-P-Produkt für den Client-Bereich. Die Prozesszuordnung auf Produktebene und die weiteren Roadmap-Angaben stehen in Intels vorbereiteten Aussagen zum Q3 2026. Diamond Rapids ordnete Intel als erstes 18A-P-Serverprodukt ein.

Was Intel zu Nova Lake sagte

Intel-Chef Lip-Bu Tan sagte, Nova Lake liege vor dem Zeitplan. Zum Produktstart erwartete Intel doppelt so viele Design Wins wie bei Panther Lake. Design Wins sind Produktentwürfe, in denen ein Prozessor eingeplant wird; die doppelte Zahl war Intels Erwartung, kein bereits erreichtes Ergebnis. Intel hielt außerdem daran fest, 18A-P bis Ende 2026 in seinem eigenen Produktportfolio einzuführen.

Diamond Rapids und die nächsten Prozessmeilensteine

Intel zufolge befand sich Diamond Rapids zum Zeitpunkt der Aussagen in der Musterphase. Der Konzern plante den Hochlauf für 2027 und berichtete von starkem Interesse an Einsatzgebieten wie Inferenz und agentischen KI-Workloads.

Intel meldete zudem, im Oktober 2026 sein branchenübliches PDK 0.9 für Intel 14A an ausgewählte Kunden herausgegeben zu haben. PDK steht für Process Design Kit, ein Prozessdesign-Kit für die Entwicklung von Chips. Finanzchef Dave Zinsner sagte, Intel bereite die Risikoproduktion von Intel 14A für 2027 vor.

Eine am 29. April 2026 veröffentlichte Meldung von TechPowerUp gab Kennzahlen aus einem Intel-Papier wieder: Intel 18A-P soll gegenüber Intel 18A bei gleicher Leistung mehr als 18 Prozent weniger Strom verbrauchen oder bei gleicher Leistungsaufnahme mehr als 9 Prozent mehr Leistung bieten. Diese Angaben beschreiben den Prozessvergleich.

Coral Rapids im berichteten Fahrplan

Am 30. Oktober 2026 berichtete El Chapuzas Informático, Coral Rapids solle 2028 mit Intel 14A erscheinen. Das ist ein separat berichteter Produktfahrplan; Intel hatte seine Vorbereitungen für die Risikoproduktion von Intel 14A für 2027 beschrieben.

Engpässe bei EMIB und geplante Oracle-Angebote

Intel sagte, knappe fortschrittliche organische Substrate für EMIB-Gehäuse bremsten den Ausbau der Produktion. Der Konzern erwartete, dass die Branche bis 2027 und hinein in 2028 durch Lieferengpässe eingeschränkt bleibt.

Intel beschrieb außerdem eine geplante Zusammenarbeit mit Oracle zu aktuellen und künftigen Xeon-Plattformen. Dazu gehören geplante X14-Angebote der Oracle Cloud Infrastructure auf Basis von Diamond Rapids.