Am 5. November 2026 erklärte Kiro seine Bots in Kiro Crew für allgemein verfügbar. Die dauerhaften Agenten sollen wiederkehrende Entwicklungsaufgaben übernehmen, weitere Agentensitzungen koordinieren und ihre Ergebnisse in einem fortlaufenden Chat bündeln, wie Kiro in der Ankündigung beschreibt.

Was Kiro Bots übernehmen

Ein Bot hat einen eigenen Namen, Chat, Notizen und Arbeitsbereich. Er kann parallele Sitzungen weiterer Agenten starten, ihren Fortschritt überwachen und Aufgaben neu ausrichten, wenn sie vom Plan abweichen. Die Ergebnisse führt er wieder in seinem Chat zusammen. Muss ein Bot eine Entscheidung von dir abwarten, kann er laut Kiro mit den Arbeitsschritten fortfahren, die nicht von dieser Antwort abhängen.

Beginne mit einer wiederkehrenden Aufgabe, deren Ergebnis du selbst prüfen kannst.

So richtest du einen Bot ein

Öffne in der Seitenleiste von Kiro Crew den Arbeitsbereich für Bots, füge einen Bot hinzu und wähle als Grundlage einen Standard-Agenten oder einen eigenen Agenten. Ein eigener Agent bringt seine Vorgabe, sein Modell, seine Werkzeuge und seine Fähigkeiten mit. Für Bot und weitere Agenten lassen sich unterschiedliche Modelle auswählen.

Zeitpläne, Protokolle und Rückmeldungen

Dunkel türkise Bot-Oberfläche mit der Überschrift „devbot“, einer wartenden Sitzung und drei abgeschlossenen Sitzungen.

Für einen Bot zur Überwachung des Build-Prozesses beschreibt Kiro eine Prüfung der CI-Pipeline, also der automatisierten Schritte zur kontinuierlichen Integration, alle 30 Minuten. Routinemeldungen landen dem Beispiel zufolge im Arbeitsprotokoll; Befunde oder Entscheidungen, die Aufmerksamkeit erfordern, erscheinen im Chat. Korrigiert ein Nutzer den Bot etwa bei einem erwarteten Fehler, soll diese Rückmeldung in spätere Durchläufe einfließen.

Gedächtnis und Berechtigungen festlegen

Jeder Bot hat eigene Notizen und Berechtigungen. Nutzer können gespeicherte Informationen ansehen, bearbeiten oder löschen. Benötigt ein Bot weitere Werkzeuge, muss der Nutzer sie zuerst freigeben. Kiros Beispiele zeigen, wie sich Aufgaben begrenzen lassen: Ein Recherche-Bot kann auf das Lesen beschränkt bleiben; ein Code-Review-Bot kann Änderungen kommentieren oder anfordern, aber keine Pull Requests freigeben oder zusammenführen.