Ledger-Chef Pascal Gauthier kündigte am 13. Oktober 2026 eine Prüfung der Verkaufs- und Manipulationsschutzkontrollen an. Anlass ist ein von Ledger bestätigtes Implantat in einem über CryptoBilis verkauften Gerät. Gauthier bat außerdem Forschende und andere Anbieter um Zusammenarbeit bei Maßnahmen zur Lieferkettenkontrolle und Erkennung physischer Manipulationen. Ledger Ledger-Update zur Untersuchung

Was Ledger zum Implantat und zum bisherigen Umfang sagt

Ledger prüft nach CryptoBilis-Fall Verkaufswege und Geräteschutz

Ledger zufolge bestätigte das Unternehmen ein manipuliertes Gerät. Eine separate Hardware-Komponente habe während der Einrichtung die angezeigte 24 Wörter umfassende Wiederherstellungsphrase erfasst und die entschlüsselten Wörter über LTE mit einer eingerichteten eSIM übertragen. Laut Ledger veränderte das Implantat weder das Secure Element noch das Betriebssystem, Transaktionen oder Signaturen. Ledger-Update zur Untersuchung

In seinem Update vom 13. Oktober ordnete Ledger alle bis dahin vom Unternehmen bestätigten Verluste Geräten zu, die über CryptoBilis verkauft worden waren. Einen Abfluss bei einem anderswo gekauften Gerät hatte Ledger bis dahin nicht verifiziert.

Was Käufer von CryptoBilis laut Ledger tun sollen

Ledger rät Käufern, ein unbenutztes CryptoBilis-Gerät nicht einzurichten. Wurde es bereits eingerichtet, sollen sie ihre Vermögenswerte zügig auf ein neues Gerät mit einer neuen Wiederherstellungsphrase übertragen. Auf einem CryptoBilis-Gerät sollen sie keine Wiederherstellungsphrase eingeben oder wiederherstellen.

Wer ein verdächtiges Gerät besitzt, soll vor dem Versand Ledger Support oder die örtlichen Strafverfolgungsbehörden kontaktieren. Wer Geld verloren hat, soll sich mit den Strafverfolgungsbehörden abstimmen, bevor das Gerät geöffnet wird. Ledger-Update zur Untersuchung