Lenovo kündigte am 3. September 2026 an, Qira auf weitere geeignete PCs, ausgewählte Motorola-Geräte und zusätzliche App-Verbindungen auszuweiten. Zugleich meldete das Unternehmen mehr als 80 unterstützte PC-Konfigurationen. Qira setzt laut Lenovo auf lokale Verarbeitung und kann für ausgewählte Anfragen Cloud-Dienste nutzen.
Lenovo baut Qiras Geräte-Unterstützung aus
Zum Stand vom 3. September 2026 meldete Lenovo Qira für mehr als 80 PC-Konfigurationen sowie ausgewählte Tablets und Motorola-Smartphones. Außerdem kündigte das Unternehmen den Ausbau auf geeignete Lenovo-PCs mit 16 GB Arbeitsspeicher an. Die Speichergröße allein macht einen PC nicht automatisch kompatibel.
Lenovo nannte zu diesem Zeitpunkt auch sechs unterstützte Sprachen. Für ausgewählte Geräte der Reihen Motorola edge, signature und razr soll Motorola Qira mit dem Upgrade auf Android 17 kommen. Der Zeitplan hängt laut Lenovo vom jeweiligen Gerät und Markt ab. Die moto watch ultra bezeichnete das Unternehmen als erstes Wearable mit Qira.
Qira heißt auf Lenovo-Geräten Lenovo Qira und auf Motorola-Geräten Motorola Qira. Damit Aufgaben geräteübergreifend weiterlaufen, müssen die Geräte laut Lenovo mit derselben Lenovo-ID angemeldet sein; außerdem müssen Synchronisierung und erforderliche Berechtigungen aktiviert sein.
So unterscheiden sich lokaler und hybrider Modus
Lenovo beschreibt zwei Verarbeitungsmodi: Der lokale Modus nutzt ausschließlich KI auf dem Gerät, der Hybridmodus kombiniert lokale KI mit Cloud-Diensten. Im lokalen Modus können einzelne Funktionen eingeschränkt sein oder fehlen.
| Modus | Wo die KI verarbeitet | Was das bedeutet |
| Lokal | Ausschließlich auf dem Gerät | Cloud-Dienste werden nicht für die Verarbeitung genutzt; einzelne Funktionen können eingeschränkt sein oder fehlen. |
| Hybrid | Auf dem Gerät und bei ausgewählten Anfragen über Cloud-Dienste | Einzelne Anfragen können in der Cloud verarbeitet werden. |
Bei unterstützten Geräten soll Qira die lokale Verarbeitung laut Lenovo bevorzugen. Wenn eine Anfrage Cloud-Verarbeitung erfordert, werden der Prompt und der dafür benötigte Kontext nach Angaben des Unternehmens über verschlüsselte Cloud-Dienste übertragen.
Welche App-Verbindungen Lenovo für Qira nennt
Für Verbindungen über Workato führte Lenovo Gmail, Google Calendar, Google Contacts, Slack, Outlook Mail und Outlook Calendar auf. Zusätzlich beschrieb das Unternehmen eine Anbindung an Notion, über die sich Projektinformationen aufrufen und bearbeiten lassen sollen, sowie erweiterte Recherchefunktionen mit Perplexity. Welche Verbindungen verfügbar sind, kann laut Lenovo je nach Markt, Dienst und Kontotyp variieren.
Die Funktionen von Qira hängen außerdem vom jeweiligen Gerät, der Software, den Berechtigungen, den Einstellungen und dem Konto ab.