„The Matrix“ und „Max Payne“ haben den berühmten „Bullet Time“ nicht erfunden, aber sie haben definitiv dazu beigetragen, ihn bekannt zu machen und für viele Fotografie- und Filmbegeisterte zu einem erreichbaren Ziel zu machen. Die gute Nachricht: Die Kosten sind gesunken, und was früher nur einer Hollywood-Produktion vorbehalten war, ist heute mit Low-Cost-Hardware möglich. Eric Paré und sein Team sind Experten für die Erstellung des Bullet-Time-Effekts und haben ihn mit einem speziellen Aufbau aus 15 Pi Cams und Raspberry Pi an die Grenzen getrieben.

Low-Cost-Bullet-Time mit 15 Raspberry Pi
Bullet Time
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Die Raspberry-Pi-Kamera

Die offizielle Kamera für den Raspberry Pi kostet durchschnittlich 30 Euro. Mit einer Auflösung von 8 Megapixeln und einem ultrakompakten Format haben DIY-Enthusiasten sie für allerlei Projekte genutzt. Allerdings ist das Gefühl, dass sie in bestimmten Fällen zu kurz greift. Das veranlasste die Raspberry Foundation, ein Upgrade herauszubringen: die Pi Cam HQ mit 12,3 Megapixeln und C-Mount, die es uns erlaubt, mit verschiedenen Objektiven zu experimentieren.

Was können wir also tun? Wie wäre es mit Bullet Time? Genau: Der Effekt, der durch „The Matrix“ und das klassische „Max Payne“ berühmt wurde, ist in Reichweite. Natürlich verwenden Profis viel fortschrittlichere Konfigurationen mit DSLR-Kameras und komplexen Synchronisationssystemen, aber Eric Paré hat sich für diesen besonderen Low-Cost-Weg entschieden, und nach mehreren Anpassungen müssen wir zugeben, dass das Endergebnis sehr gut ist.

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Das Projekt von Eric Paré

Eric und sein Team begannen vor einigen Monaten an einer Pi-Cam-Version ihres Multi-Kamera-Systems zu arbeiten, obwohl es zunächst nichts mit Bullet Time zu tun hatte, sondern mit Fotogrammetrie. Die geringe Größe der Kameras wurde zu einem Vorteil, da Eric eine wesentlich höhere Dichte in diesen Strukturen erreichen konnte.

Doch die erste Version litt unter Kalibrierungsproblemen aufgrund eines kleinen Details: Die Linse der Pi Cam ist auf dem PCB mit einer Art Wärmeleitpaste montiert (die im Video wie Schaumstoff aussieht), was jeden Versuch einer Präzision über fünfzehn Module hinweg zunichte macht. Die Lösung bestand darin, jede der Linsen zu modifizieren, um die Paste zu entfernen und stabilere Verbindungen zu erhalten.

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Bis auf ein individuell angefertigtes PCB verwendet das System ausschließlich normale Hardware.

Technische Details

Die allgemeine Konfiguration basiert auf 15 normalen Pi Cams, 15 Raspberry Pi 3B+ und Dauerlicht. Es gibt hier keine individuell angefertigten elektronischen Komponenten, abgesehen von der nötigen Modifikation an den Linsen und einem kleinen PCB, um ein Signal an den Speedlite zu senden. Jeder Pi wird per Ethernet mit einem Laptop verbunden, und der Auslöser ist eine einfache Bluetooth-Einheit, die für PowerPoint verwendet wird. Es versteht sich von selbst, dass Eric nicht plant, seine professionelle Ausrüstung dadurch zu ersetzen, aber es eröffnet ein breites Spektrum an Möglichkeiten und ist außerdem mit den neuen HQ-Modulen kompatibel.

Offizielle Website: Klicken Sie hier

https://old.neoteo.com/openscan-escaner-3d-abierto/