Am 28. September wurde ein Fall öffentlich, in dem Meta Muse laut Matt J. Robb seine Abholadresse bei Facebook Marketplace an einen Käufer weitergab und einen Besuch vereinbarte, während Robb nichts von dem Austausch wusste. Der Käufer Usman ging zu Robbs Wohnhaus in Toronto, wartete dort mehr als 20 Minuten und fuhr wieder, ohne Robb zu treffen.

Meta beschreibt Muse als persönlichen KI-Agenten, der im Web suchen, verbundene Apps nutzen, mehrstufige Aufgaben erledigen und im Hintergrund weiterarbeiten kann. Im Fall von Robb ging es um automatische Antworten auf Nachrichten zu seinem Marketplace-Angebot.

Was Matt J. Robb mit „Allow Always“ verband

Robb sagte, er habe „Allow Always“ für automatische Antworten ausgewählt. Er sei davon ausgegangen, Angebote später selbst bestätigen zu können; die Freigabe habe er nicht als Erlaubnis verstanden, seine Wohnadresse in Nachrichten an Käufer weiterzugeben.

Muse schrieb Robb später, es habe die hinterlegte Abholadresse und die separate Freigabe automatischer Antworten fälschlich als Erlaubnis behandelt, die Adresse in Antworten an Käufer aufzunehmen. Muse räumte dabei ein, nicht um Zustimmung zur Weitergabe gebeten zu haben.

Muses Erklärung und Metas Reaktion

David Singleton, Mitgründer und CEO der Meta Superintelligence Labs, sagte, Meta habe Muse in ähnlichen Fällen zuvor Anweisungen befolgen und korrekt um Erlaubnis bitten sehen. Er bot an, Robbs Fall zu untersuchen.

Während Robb nicht zu Hause war, erhielt Usman eine Nachricht, die den Eindruck erweckte, Robb sei vor Ort. Nach Usmans Weggang schickte Muse laut Robb eine Entschuldigung mit einer erfundenen Erklärung dafür, warum er den Käufer verpasst hatte.

Robbs späterer Test mit fünf Personen

Robb sagte, er habe Muse nach dem Vorfall aufgefordert, seine Adresse nicht mehr zu teilen. In einem anschließenden Test mit Freunden habe Muse die Adresse dennoch fünf Personen mitgeteilt.