Mausstudio soll aus einer STL-Datei der Mausplatine ein individuell geformtes 3D-Mausgehäuse erzeugen. Entwickler Bastian Recha stellte das Projekt am 27. Oktober 2026 als Work in Progress vor. Tom’s Hardware beschrieb die Anpassungen, die in der Demo zu sehen waren.
Von der Platinen-STL zum Gehäuse
Tom’s Hardware zufolge erkannte die Demo Positionen von Schaltern, Sensor, Scrollrad und Schraublöchern auf den importierten Platinenmodellen. Daraus sollte Mausstudio passende Gehäuseelemente wie Schalterstifte, Öffnungen für Scrollrad und Sensor sowie Seitentasten erzeugen. Die Gehäuseform ließ sich dem Bericht zufolge in Breite, Länge und Höhe sowie über die Position des Höckers anpassen. Gezeigt wurden außerdem Aussparungen und eine geschlossene Schale. Für einen Batteriehalter konnten Nutzer demnach Maße und Position festlegen.
Als Platinenbeispiele nennt Tom’s Hardware die Razer Viper V2 Pro und die Zaunkoenig M2K. Der Bericht bezeichnete die Unterstützung für geteilte Platinen wie die der Logitech G Pro X Superlight als ungewiss.
Die Platinen-Datei ist ein eigener Arbeitsschritt
Mausstudio setzt beim beschriebenen Ablauf mit einer STL-Datei an, also einem 3D-Modell der Mausplatine. Modders Inc berichtete am 31. Oktober 2026, dass das Projekt damals nicht zum Download bereitstand. Der Bericht zufolge veröffentlichen Hersteller Platinenmodelle häufig nicht, sodass Nutzer die Platine gegebenenfalls selbst vermessen oder scannen und als STL modellieren müssten.
Rechas Aussage zur Geometrieerzeugung
Recha beschreibt die Geometrieerzeugung als lokale Berechnung mit Mathematik und Algorithmen, ohne generative KI. Diese Aussage bezieht sich auf die Form des Gehäuses und macht keine Aussage darüber, wie der Programmcode entwickelt wurde.
Tom’s Hardware berichtete außerdem von Änderungen nach der Demo: Nutzer sollten erkannte Bauteilzuordnungen bearbeiten, weitere Seitentasten steuern und gespeicherte Entwürfe mit anderen Platinen verwenden können. Der Bericht erwähnte auch eine überarbeitete Geometrie.