Am 19. Oktober 2026 berichten La Voz de Galicia und Faro de Vigo über eine WhatsApp-Abstimmungsmasche in Galicien. Eine Nachricht von einem bekannten Kontakt bittet demnach darum, für Sophie oder Eliska bei einem angeblichen Kinderwettbewerb abzustimmen. La Voz de Galicia und Faro de Vigo beschreiben anschließend eine verlinkte Seite, die persönliche Angaben oder einen Bestätigungsschritt verlangt.

Was die Berichte über die Abstimmungsmasche sagen

Die Details der Seite unterscheiden sich in den Berichten: La Voz de Galicia zufolge fragt sie nach einer Mobilnummer oder zeigt einen QR-Code zur Bestätigung an. Faro de Vigo beschreibt eine Aufforderung, persönliche Daten einzugeben. Faro betont außerdem, dass das bloße Öffnen eines verdächtigen Links allein keine Kontoübernahme belegt; bei dokumentierten Maschen sei häufig ein zusätzlicher Bestätigungs- oder Verknüpfungsschritt nötig.

Wie Betrüger verknüpfte Geräte ausnutzen können

ADSLZone erklärt in diesem spanischsprachigen Video eine ähnliche WhatsApp-Abstimmungsmasche und den möglichen Missbrauch verknüpfter Geräte. Das Video erschien am 24. August 2026.

Malwarebytes beschreibt bei ähnlichen Abstimmungsmaschen einen möglichen Weg: Wer dazu gebracht wird, ein fremdes Gerät mit WhatsApp zu verknüpfen oder einen Verknüpfungscode einzugeben, kann einem Angreifer eine aktive Sitzung verschaffen. Über ein solches Gerät lassen sich laufende Unterhaltungen lesen und Nachrichten im Namen des Kontos versenden, bis die Sitzung beendet wird. Diese allgemeine Masche erklärt, weshalb sich ein Blick auf verknüpfte Geräte lohnt. Malwarebytes erläutert den Ablauf bei ähnlichen Betrugsversuchen.

Diese WhatsApp-Einstellungen solltest du prüfen

Wenn du auf eine verdächtige Abstimmungsnachricht reagiert hast, öffne in WhatsApp Einstellungen > Verknüpfte Geräte und beende jede Sitzung, die du nicht erkennst. Faro de Vigo empfiehlt außerdem, die Verifizierung in zwei Schritten einzuschalten, keine SMS- oder Verknüpfungscodes weiterzugeben, WhatsApp und das Betriebssystem zu aktualisieren und Kontakte über einen anderen Kanal zu warnen.

Bei einem bestätigten Vorfall nennt Faro de Vigo die INCIBE-Hotline 017 als Anlaufstelle und empfiehlt, eine Anzeige bei der Polizei zu erwägen.