Bei der WSJ Tech Conference am 4. November sagte Meta-Präsidentin Dina Powell McCormick, der Bau von Rechenzentren werde nach den US-Zwischenwahlen schwieriger. Zugleich hielt sie für möglich, dass die Hürden weniger hoch ausfallen könnten, als es damals schien, wie das Wall Street Journal berichtete.

Politischer Gegenwind beschreibt den Rahmen für neue Rechenzentren; über einzelne Bauvorhaben entscheidet er nicht automatisch.

Die Abstimmungsergebnisse zeigen politischen Gegenwind

Powell McCormick verwies auf den Widerstand gegen Rechenzentren in Wahlkampfwerbung und Nachwahlbefragungen. Sie nannte ihn als einen von mehreren Faktoren für die Wahlerfolge der Demokraten.

Auch Abstimmungen vor Ort machten den Widerstand sichtbar. In einem Bericht vom 6. November meldete CBS News, dass mindestens 44 von 47 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Einschränkung von Rechenzentren angenommen worden seien; einige Ergebnisse standen zu diesem Zeitpunkt noch aus. Ein früherer CBS-News-Beitrag vom 5. November hatte 39 von 40 ausgezählten Maßnahmen als Einschränkungen der Entwicklung beschrieben. Das sind zwei getrennte Zählstände.

Texas und Georgia erwägen Einschränkungen für Neubauten

Die designierte Gouverneurin von Texas, Gina Hinojosa, wollte neue Rechenzentren stoppen lassen, bis Schutzvorkehrungen bestünden. Keisha Lance Bottoms, die designierte Gouverneurin von Georgia, sagte, sie wolle nach ihrem Amtsantritt im Januar eine Anordnung für eine Pause bei Neubauten unterzeichnen und Vereinbarungen zu Förderanreizen prüfen. CBS News berichtete über die beiden Vorhaben am 6. November.

Für Texas nannte CBS News 169 Rechenzentren in Betrieb, 118 im Bau und mehr als 500 in Planung. Die Zahlen beziehen sich auf den Bundesstaat insgesamt. Außerdem entfielen laut CBS News 25 bis 30 Prozent der Rechenzentrumskapazität, die bis 2030 in den USA ans Netz kommen sollte, auf Texas.