Alaska teilt die Zahlungen aus Abschnitt VI des Meta-Vergleichs zur Hälfte zwischen seinem allgemeinen Haushalt und einem Verbraucherschutzfonds auf. Wyoming leitet garantierte und bedingte Raten in seinen General Fund, behandelt die separate Cambridge-Zahlung aber anders. Ted Alcorn berichtete am 13. Oktober 2026 in der New York Times, dass rund 70 Prozent – bis zu 11,7 Milliarden US-Dollar – im Ermessen der Bundesstaaten liegen; 23 Prozent seien für die psychische Gesundheit junger Menschen oder Schäden durch soziale Medien vorgesehen.

Wie sich die aufgeführten Beträge zusammensetzen

Die Vereinbarung führt zwei Zahlungskategorien getrennt auf: maximal 16.680.647.753,21 US-Dollar an garantierten und bedingten Raten sowie 459.293.017,80 US-Dollar für Cambridge-bezogene Zahlungen. Zusammen ergeben diese Höchstbeträge 17.139.940.771,01 US-Dollar. Die New York Times beschrieb die Cambridge-Zahlung als Teil einer früheren, unabhängigen Mehrstaatenuntersuchung zum Datenleck bei Cambridge Analytica. Sie gehört damit zu einer eigenen Zahlungskategorie und nicht zu den Vorwürfen zu Schäden für junge Menschen.

Alaska und Wyoming weisen die Zahlungen unterschiedlich zu

Meta-Vergleich: Alaska teilt Zahlungen, Wyoming weist Cambridge-Geld separat zu

Die Vereinbarung nennt für Alaska und Wyoming unterschiedliche Ziele je nach Zahlungskategorie. Die ausgewiesenen Höchstbeträge und Verwendungszwecke stehen in den Zahlungsbestimmungen der Vereinbarung.

BundesstaatZahlungskategorieHöchstbetrag laut VereinbarungZiel laut Vereinbarung
AlaskaGarantierte und bedingte Raten nach Abschnitt VI23.840.051,61 US-Dollar50 % an den General Fund, den allgemeinen Haushalt des Bundesstaats; 50 % an einen Verbraucherschutzfonds zur Durchsetzung der Verbraucherschutzgesetze
WyomingGarantierte und bedingte Raten19.037.668,57 US-DollarAn den General Fund des Bundesstaats
WyomingSeparate Cambridge-Zahlung3.920.373,43 US-DollarVom Attorney General treuhänderisch für festgelegte Verbraucherschutz- und Abhilfemaßnahmen verwaltet

Wyomings General-Fund-Regel gilt also für die garantierten und bedingten Raten. Die Cambridge-Zahlung hat ein eigenes Ziel und darf nicht mit diesen Raten zu einem einzigen Betrag mit einheitlicher Zweckbindung zusammengefasst werden.

Der Vergleich ist kein Schuldeingeständnis

Die Klagen der Bundesstaaten warfen Meta unter anderem vor, die Öffentlichkeit über Plattformrisiken getäuscht und jungen Menschen geschadet zu haben. Meta bestritt die Vorwürfe und eine Haftung. Die Vereinbarung hält fest, dass der Vergleich kein Eingeständnis von Fehlverhalten oder Rechtsverstößen ist und die Vorwürfe nicht durch eine abschließende gerichtliche Prüfung von Tatsachen und Recht entschieden werden.