Minecraft Dungeons II ersetzt die einzeln am Lager ausgewählten Missionen des Vorgängers durch große, miteinander verbundene Gebiete und verdoppelt die Zahl der Kampfausrüstungsplätze. Mojang beschreibt außerdem Quests in der Oberwelt und in The Sift sowie Koop für bis zu vier Personen. Externe Vorab-Eindrücke loben den freieren Aufbau, bemängeln aber teils wiederkehrende Dungeons und einen stark an Waffen gebundenen Fortschritt.

Eine vernetzte Welt statt einzelner Missionen

In Minecraft Dungeons wählen Spieler Missionen am Lager aus. Minecraft Dungeons II führt sie laut Mojang stattdessen durch große, miteinander verbundene Regionen mit Siedlungen, Bauwerken, Schnellreiseorten, Ereignissen und weiteren Anlaufpunkten. Quests führen sowohl durch die Oberwelt als auch nach The Sift.

Der Wechsel verändert den Rhythmus der Erkundung: Statt zwischen einzelnen Missionen zurückzukehren, reisen Spieler durch eine zusammenhängende Spielwelt. Höhlen und Ruinen können sich bei erneuten Besuchen unterscheiden.

Mehr Ausrüstungsplätze, mehr Möglichkeiten

Mojang erweitert die Kampfausrüstung von sechs Plätzen in Minecraft Dungeons auf zwölf in Minecraft Dungeons II. Rüstung besteht aus Helm, Brustpanzer, Beinschutz und Stiefeln; Talismane verleihen passive Boni. Waffen und andere Ausrüstung können zudem zufällige Effekte haben.

Auch das Verzauberungssystem wird ausgebaut: Gesammelte Verzauberungsbücher landen in einer persönlichen Bibliothek. Von dort lassen sich ihre Effekte auf Ausrüstungsplätze anwenden und im Lauf des Spiels verbessern. Fernkampfwaffen verfügen laut Mojang über unbegrenzte Munition, die sich mit der Zeit automatisch auffüllt. Neben Ausweichrollen können Figuren nun auch springen.

MerkmalMinecraft DungeonsMinecraft Dungeons II
Missions- und WeltstrukturEinzelne Missionen, die am Lager ausgewählt werdenReisen durch große, miteinander verbundene Regionen
Kampfausrüstungsplätze612

Koop für bis zu vier Personen

Mojang beschreibt Minecraft Dungeons II als Einzelspieler-Spiel oder Koop-Abenteuer für Gruppen mit bis zu vier Personen. Zu den genannten Optionen zählen lokaler Koop auf dem Sofa, Online-Crossplay, eine Mischung aus lokalem und Online-Koop, Spielersuche und Gruppen-Codes.

Was externe Vorab-Eindrücke loben – und kritisieren

Eine externe Einschätzung beschreibt den Einstieg und die Ausrüstungsentscheidungen als zugänglich, während sich Beute und Verzauberungen zugleich kombinieren lassen. Eine andere kritisiert, dass sich Gebiete und Dungeon-Aufbauten teils wiederholen. Auch die Entwicklung der Figuren wirke stark an Waffen gebunden: Fähigkeiten hängen demnach an der Ausrüstung, statt über eine ausgeprägte Charakterentwicklung voranzuschreiten.

Eine externe Vorab-Einschätzung veranschlagt die Hauptkampagne auf weniger als zehn Stunden; optionale Aktivitäten können die Spielzeit verlängern. Für alle, die vor allem zugängliche Action und gemeinsamen Koop suchen, liegen die auffälligsten Neuerungen in der vernetzten Welt und den erweiterten Ausrüstungsmöglichkeiten. Wer Wert auf abwechslungsreiche Dungeons und eine stärker ausgebaute Figurenentwicklung legt, dürfte die genannten Kritikpunkte stärker gewichten.