Gemini Canvas kann aus dem Foto einer gezeichneten App-Idee einen Code-Prototyp machen, den du in einer Vorschau ausprobierst und anschließend per Chat änderst. Google beschreibt den Ablauf für Skizzen wie App-Entwürfe, Habit-Tracker oder Spielbretter.
Vom Skizzenfoto zum ersten Prototyp
Lade ein Foto der Skizze bei Gemini hoch, wähle Canvas und bitte Gemini, die App zu programmieren. Google nennt dafür den Beispielprompt „Can you code this app?“. Canvas erzeugt Code und zeigt das Ergebnis in einer Vorschau. Danach kannst du etwa Änderungen an Farben, Schriftarten oder Funktionen anfordern.
Die Vorschau macht den Entwurf direkt sichtbar; Code und Oberfläche lassen sich im gezeigten Ablauf schrittweise überarbeiten. Das bleibt ein Weg, einen Prototyp zu entwickeln. Google beschreibt damit keine Produktionsfreigabe für die erzeugte App.
Für den ersten Entwurf reicht eine Skizze als Ausgangspunkt. Ob du das Ergebnis in Canvas testen und teilen kannst, hängt auch von den verwendeten Workspace-Daten und dem Kontotyp ab.
Wann sich eine Canvas-App in der Vorschau öffnen lässt
Apps mit Workspace-Daten lassen sich laut Google Workspace nicht in Canvas in der Vorschau öffnen. Apps ohne diese Daten können dort angezeigt werden. Die Einschränkung betrifft also Apps, die Workspace-Daten enthalten.
Was Workspace-Konten beim Teilen erlauben
In einem Update vom 20. Mai 2025 erklärte Google Workspace, dass Nutzerinnen und Nutzer von Geschäfts- und Bildungskonten Canvas-Inhalte nicht über diese Konten teilen können. Sie können einen Link öffnen, den jemand über ein persönliches Google-Konto geteilt hat. Gemini um weitere Änderungen zu bitten, ist für diese Empfänger laut Google Workspace jedoch nicht möglich.
Der Ablauf war schon 2025 öffentlich zu sehen
Google Workspace veröffentlichte am 27. Oktober 2025 ein Video, das bereits den Weg von der hochgeladenen Skizze über Code und Live-Vorschau bis zu Änderungen per Spracheingabe zeigt. Google erläuterte den Ablauf später auch in einem Beitrag vom 5. November 2026.