Berichte vom 6. Oktober 2026 zufolge prüft NASA gebündelte Käufe von Startdiensten für ihr Mondbasisprogramm. Carlos García-Galán, Programmmanager des NASA-Mondbasisprogramms, sagte, eine erste Tranche könnte in naher Zukunft angekündigt werden.
Der Ansatz soll NASA mehr Flexibilität für Mondtransporte geben. Hintergrund sind der wachsende Bedarf an Starts und Unsicherheit über die künftige Verfügbarkeit von Falcon 9.
Vier oder fünf Raketentypen könnten infrage kommen
García-Galán zufolge könnte NASA vier oder fünf Raketentypen erwägen. Die Träger könnten jeweils mit einem kommerziellen Mondlander kombiniert werden. Auch könnte NASA freie Kapazitäten anderen Interessenten, darunter Behörden, anbieten.
Erkundung bis 2028, größere Lieferungen ab 2029
Bis 2028 sollen Lander und Rover Mondregionen und Ressourcen erkunden. Ab 2029 dürfte das Programm größere Raketen für Lieferungen von insgesamt bis zu 60 Tonnen Ausrüstung zur Mondoberfläche benötigen. Die Fracht ist für Energiesysteme, Habitate und weitere Infrastruktur für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond vorgesehen.