NVIDIA hat den 16. Oktober 2026 als Verfügbarkeitstermin für RTX-Spark-Laptops angekündigt. Kompakte RTX-Spark-Desktop-PCs sollen im November folgen. Die Geräte bringen NVIDIA zufolge lokale KI, Kreativarbeit und Gaming auf Windows-PCs; die größere DGX Station for Windows ist eine separate Enterprise-Workstation, deren Verfügbarkeit NVIDIA für das vierte Quartal 2026 plant.
NVIDIA plant RTX-Spark-Laptops für den 16. Oktober
RTX Spark umfasst Windows-Laptops und kompakte Desktop-PCs mit einem Superchip, der CPU und GPU mit gemeinsam genutztem Speicher verbindet. NVIDIA kündigte die Laptop-Verfügbarkeit für den 16. Oktober 2026 an. Für die kompakten Desktop-Systeme nannte das Unternehmen November 2026 als Zeitfenster. Die Termine stammen aus NVIDIAs Ankündigung zur Zusammenarbeit mit Microsoft.
Diese Konfigurationen nennt NVIDIA für RTX Spark
NVIDIA listet für die RTX-Spark-Laptops zwei Konfigurationen: Grace-CPUs mit 18 oder 20 Kernen und Blackwell-RTX-GPUs mit 5.120 oder 6.144 Kernen. Je nach Konfiguration stehen bis zu 64 oder 128 GB gemeinsam genutzter LPDDR5X-Speicher zur Verfügung. Beide Laptop-Konfigurationen sind mit Windows 11 aufgeführt und haben eine TDP von 45 bis 80 W.
NVIDIA nennt außerdem Tensor Cores der fünften Generation, Raytracing-Kerne der vierten Generation und Unterstützung für CUDA. Das Unternehmen führt auch für den kompakten Desktop eine 20-Kern-Grace-CPU, eine Blackwell-RTX-GPU mit 6.144 Kernen und bis zu 128 GB gemeinsam genutzten LPDDR5X-Speicher auf. Für dieses System gibt NVIDIA eine TDP von 140 W an. Die RTX-Spark-Produktseite führt die Plattformdaten auf.
DGX Station for Windows ist ein anderes System
DGX Station for Windows ist keine weitere RTX-Spark-Konfiguration, sondern eine eigenständige Enterprise-Workstation auf Basis des GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip. NVIDIA hatte das System am 31. Mai 2026 angekündigt und plant seine Verfügbarkeit für das vierte Quartal 2026.
Die Station soll bis zu 748 GB kohärenten Speicher und bis zu 20 Petaflops FP4-Leistung bieten; ihr Grace-Prozessor hat 72 Kerne. NVIDIA nennt außerdem ConnectX-8-Netzwerkverbindungen mit bis zu 800 Gb/s. Das System lässt sich mit einer RTX PRO 6000 Blackwell Workstation GPU kombinieren. NVIDIA richtet die Station auf die Entwicklung und Ausführung großer KI-Modelle sowie KI-Agenten in Unternehmen aus und gibt an, dass sie Modelle mit bis zu einer Billion Parametern ausführen kann. Die Einzelheiten stehen in der Ankündigung zur DGX Station for Windows.
NVIDIA positioniert RTX Spark für lokale KI und Kreativarbeit
NVIDIA beschreibt RTX Spark als Plattform für lokale KI, kreative Anwendungen und Spiele. Bei lokaler KI laufen Rechenaufgaben auf dem eigenen PC, statt dafür zwingend einen entfernten Dienst zu nutzen. Für Windows-Agenten, die Aufgaben ausführen, nennt NVIDIA Microsoft Execution Containers als Betriebssystemumgebung.
Das englischsprachige NVIDIA-Video zeigt RTX Spark in Szenen zu Videoschnitt, 3D-Rendering und generativer KI. Diese Anwendungen gehören zu den von NVIDIA beworbenen Einsatzbereichen.