OpenAI erweitert ChatGPT Dots mit einem Oktober-Update um die Einrichtung in der mobilen App. Nutzer können dort einen Dot erstellen und anpassen, Codex-Arbeit starten oder bestehende Threads fortführen sowie ChatGPT-Work-Automatisierungen lesen und bearbeiten. In Deutschland gelten dabei besondere Zugangsvoraussetzungen: OpenAI schließt Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum von der Dots-Berechtigung für Pro-Tarife aus, während Business Premium und Enterprise weltweit schrittweise ausgerollt werden.

Was sich in der ChatGPT-App ändert

OpenAIs englischsprachiges Tutorial zeigt die Einrichtung eines Dots und die Anpassung seines Erscheinungsbilds in der mobilen App.

Für die Einrichtung auf dem Smartphone ist die aktuelle ChatGPT-App nötig. Dort lässt sich ein Dot erstellen, benennen und optisch anpassen; außerdem können Nutzer Plugins verbinden. Über das mobile Web funktioniert die Einrichtung laut OpenAIs Dots-Anleitung nicht.

Codex und Work: Aufgaben über den Dot

Ein Dot kann Codex-Arbeit beginnen und bestehende Threads fortführen. Außerdem kann er ChatGPT-Unterhaltungen durchsuchen und passenden Kontext aus vorhandenen Codex-Threads und Automatisierungen nutzen. Bei ChatGPT Work kann er Automatisierungen lesen und bearbeiten, darunter wiederkehrende Aufgaben. OpenAI beschreibt diese Funktionen in seinem Oktober-Update.

Wer Dots in Deutschland nutzen kann

OpenAI führt Pro 100, Pro 200 und Pro 500 für Nutzer über 18 außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz auf. Da Deutschland zum EWR gehört, sind Nutzer in Deutschland von dieser Pro-Berechtigung ausgeschlossen. Business Premium und Enterprise sind weltweit im Rollout; die Freischaltung erfolgt schrittweise. Bei Enterprise muss ein Administrator Dots außerdem erst für den Arbeitsbereich aktivieren. Die aktuellen Bedingungen stehen in OpenAIs Zugangshinweisen.

Nutzungsgrenzen und Freigaben

Unterhaltungen mit einem Dot zählen laut OpenAI nicht zu den Nutzungsgrenzen von ChatGPT. Aufgaben, die der Dot in Work oder Codex startet oder verwaltet, werden dagegen auf die jeweiligen Nutzungsgrenzen dieser Produkte angerechnet. Die beiden Arten der Nutzung laufen also nicht über denselben Zähler.

Auch bei verbundenen Apps gelten die bestehenden Berechtigungen und automatischen Freigabeprüfungen. Eine Aktion kann ausgeführt werden, eine Freigabe verlangen oder zur weiteren Bearbeitung an den Nutzer zurückgegeben werden. OpenAI empfiehlt zudem, wichtige Ergebnisse und deren Quellen zu prüfen, da Dots Fehler machen können. Die Dots-Anleitung erläutert diese Berechtigungs- und Freigaberegeln.