Die Daten sind eindeutig: Google Chrome dominiert den Browsermarkt vollständig, und selbst Browser, die dieselbe Technologie verwenden, liegen weit dahinter. Die einzige echte Alternative für PC-Nutzer ist Firefox, aber die Masterminds bei Mozilla scheinen weiterhin im Nebel zu wandern. Wenn wir mit dieser Codebasis etwas anderes erleben wollen, sollten wir Varianten wie SlimBrowser ausprobieren, das über ein robusteres Download-System und die gewohnte Kompatibilität bei Erweiterungen verfügt.
Sind Webbrowser in eine evolutionäre Sackgasse geraten? Viele Nutzer glauben das. Die neuen Funktionen verhalten sich wie Bloatware, verringern die Leistung und ruinieren das Gesamterlebnis, ganz zu schweigen von der ständigen Datensammlung. Sowohl Chrome als auch Edge kommunizieren mit ihren Mutterschiffen, und die restlichen Chromium-Abkömmlinge haben ihre eigenen Eigenheiten. Nur in extremeren Projekten wie Ungoogled Chromium finden wir gewissermaßen Freiheit, aber der Nutzer muss dies mit mehr manuellem Eingriff kompensieren.
Was ist also mit Firefox? Es hat weniger als 8 Prozent des Marktes bei Desktop-PCs, das ist die Realität. Der rote Panda verliert weiterhin Nutzer, aber das bedeutet nicht, dass seine Technologie in Vergessenheit geraten sollte. Im Gegenteil, mehrere Projekte hängen davon ab. Pale Moon und LibreWolf sind die ersten, die einem in den Sinn kommen, aber es gibt auch SlimBrowser, entwickelt von FlashPeak. Was macht diesen alternativen Browser anders?
SlimBrowser: Gibt es Platz für einen alternativen Browser?
Auf den ersten Blick ist SlimBrowser nichts weiter als ein Firefox-Klon mit minimalen Anpassungen im Erscheinungsbild, aber man muss nicht weit gehen, um die ersten Änderungen zu finden. Eine davon ist der integrierte Werbeblocker (wie immer bitten wir Sie, eine Ausnahme für NeoTeo zu machen, da es uns sehr hilft), der die Notwendigkeit einer zusätzlichen Erweiterung eliminiert. Das Wichtigste an SlimBrowser ist jedoch sein Download-Manager.
Wenn wir etwas zum Vergleich suchen, erinnert uns der „Turbocharged Download Manager“ an den alten DownThemAll!. Einerseits bietet er Unterstützung für das Herunterladen von YouTube-Videos (etwas, das viele Nutzer trotz der Ablehnung von Google weiterhin fordern). Andererseits müssen bestimmte Downloads manuell konfiguriert werden. In dieser Konfiguration können wir den genauen Pfad und die Anzahl der Verbindungen festlegen. Offensichtlich hängt die endgültige Leistung von jedem Server ab, aber es bleibt ein positiver Aspekt.
Nun ist SlimBrowser nicht frei von Problemen. Der Browser hatte während unserer Tests einen spontanen Absturz (selbst bei deaktivierter Hardwarebeschleunigung), und sein Downloader erkennt nicht immer Videos. Trotz all seiner Entwicklungsjahre vermittelt SlimBrowser weiterhin das Gefühl eines Work-in-Progress, aber wenn es einen engeren Update-Zyklus übernehmen würde, könnte es all diese scharfen Kanten beseitigen. Wenn du den neuesten Build 16.0 ausprobieren möchtest, findest du den Link weiter unten.
Offizielle Website und Download: Hier klicken