Auf einem iPhone mit iOS 27 aktivierst du Apples Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch unter „Datenschutz & Sicherheit“. Die Funktion steht nur in Apps zur Verfügung, die sie unterstützen, und bewertet das Risiko bestimmter Aktionen, etwa einer Zahlung oder einer Änderung von Account-Sicherheitsdaten.

Funktion einschalten

Voraussetzung ist iOS 27 auf dem iPhone oder iPadOS 27 auf dem iPad. Eine Anmeldung mit deinem Apple Account beim App Store kann erforderlich sein.

  1. Öffne Einstellungen.
  2. Tippe auf Datenschutz & Sicherheit.
  3. Wähle Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch.
  4. Aktiviere Mit App-Entwicklungsteams teilen.

Damit erlaubst du unterstützten Apps, bei bestimmten potenziell riskanten Aktionen eine Risikobewertung anzufordern. Nicht jede App unterstützt die Funktion.

App-Anfragen prüfen und Zugriff verwalten

In den Einstellungen findest du unter Neueste Aktivität die Apps, die eine Bewertung angefordert haben. Zugriffsgründe nennt die Aktionen, die eine Anfrage ausgelöst haben. Möchtest du einer bestimmten App den Zugriff entziehen, öffne ihren Eintrag und deaktiviere den Schalter für diese App.

Änderungen an der allgemeinen Einstellung oder am Zugriff einer einzelnen App können bis zu 24 Stunden brauchen, bis sie wirksam werden. Apple warnt außerdem, dass eine Aufforderung, die Funktion auszuschalten, Teil eines Betrugsversuchs sein könnte.

Was die Risikostufen aussagen

Die Funktion gibt eine von drei Stufen zurück:

  • Unbekannt: Es wurden keine Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt. Das bestätigt nicht, dass die Aktion sicher ist.
  • Mittel: Es wurden einige Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt.
  • Hoch: Es wurden deutliche Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt.

Die unterstützte App entscheidet selbst, ob sie eine Warnung anzeigt, eine Identitätsbestätigung verlangt oder eine Verzögerung einführt. Die Funktion bewertet das Risiko einer Aktion in einer App. Sie diagnostiziert nicht, ob das iPhone überwacht oder kompromittiert ist.

Welche Daten verarbeitet Apple?

Apple beschreibt die Analyse von Interaktionsmustern, Zeitpunkt, Kontext und grundlegenden Sensordaten auf dem Gerät. Inhalte aus Fotos, Nachrichten und E-Mails werden laut Apple nicht analysiert. Apples Datenschutzhinweis unterscheidet zwischen diesen zugrunde liegenden Nutzungsdaten und einer daraus erstellten Bewertung: Die Bewertung wird an Apple gesendet und mit Informationen zum Apple Account kombiniert, während Apple die zugrunde liegenden Geräte-Nutzungsdaten nicht erhält.

Die anfragende App erhält nur die Risikostufe, nicht die zugrunde liegenden Informationen. Apple kann die Kategorie der versuchten Aktion erkennen, aber weder, welche App die Bewertung angefordert hat, noch den Inhalt der App-Aktivität.