Mit dem enormen Fortschritt der Telearbeit und der Virtualität in vielen Umgebungen haben viele Nutzer entdeckt, dass sie ihre Ausrüstung aufrüsten müssen, um eine Stufe über den einfachen Webcams und den eingebauten Mikrofonen zu stehen. Eine einfache Suche bei Google zeigt, dass viele Verkaufsportale die sogenannten Kondensatormikrofone stark bewerben, ohne jedoch allzu tief in ihr technisches Profil einzusteigen. Heute werden wir uns ansehen, wie ein Kondensatormikrofon funktioniert und wie es sich mit einem dynamischen Mikrofon vergleicht.
Eine weitere Zoom-Sitzung, ein weiteres Remote-Meeting ... und alle Teilnehmer hören sich an, als wären sie in einem Tank eingeschlossen. Es gibt viele Dinge, die wir tun können, um die Audioqualität zu verbessern. Mikrofonrauschen beseitigen, unsere Umgebung optimieren und sogar üben, damit unsere Stimme ein besseres Gleichgewicht hat, sind grundlegende Empfehlungen, aber es gibt auch die Möglichkeit, die Hardware aufzurüsten, und viele Portale wiederholen bis zum Überdruss den Ausdruck „Kondensatormikrofon“. Wovon genau sprechen sie?
(Anm. d. Red.: Das Video ist auf Englisch, dient aber hauptsächlich dazu, die Klangunterschiede zwischen Mikrofonen zu erkennen.)
Was ist ein Kondensatormikrofon und wie funktioniert es?
Bevor wir in dieses Terrain eintauchen, ist es bequemer, die Funktionsweise eines dynamischen Mikrofons zu erklären. In einfachen Worten verwenden diese Mikrofone ein System aus einer Membran, einer Spule und einem Magneten. Schallwellen treffen auf die Membran und versetzen sie in Schwingung, und die Spule, die mit der Rückseite der Membran verbunden ist, schwingt mit. Die Spule ist von einem Magnetfeld umgeben, das vom Magneten erzeugt wird. Die Bewegung der Spule in diesem Magnetfeld erzeugt das elektrische Signal, das von unseren Geräten aufgezeichnet wird.
Das Kondensatormikrofon (auch als Kondensatormikrofon, kapazitives oder elektrostatisches Mikrofon bezeichnet) besteht aus einer elektrisch geladenen Anordnung aus beweglicher Membran und fester Rückplatte. Mit anderen Worten: ein Kondensator. Wenn diese Anordnung geladen ist, entsteht ein elektrisches Feld zwischen Membran und Rückplatte, das proportional zum Abstand zwischen den beiden Elementen ist. Es ist die Veränderung dieses Abstands (aufgrund der Bewegung der Membran), die das elektrische Signal erzeugt, das mit dem vom Kondensatormikrofon aufgenommenen Schall verbunden ist.
Was ist also besser?
Eine Frage, die oft wiederholt wird, aber nicht ganz gültig ist. Jeder Mikrofontyp hat seine Stärken und Schwächen, daher liegt es in Ihrer Verantwortung als Benutzer, herauszufinden, welcher Ihren Bedürfnissen entspricht:
Das dynamische Mikrofon hat den Vorteil einer einfacheren und robusteren Konstruktion, einer höheren Feuchtigkeitsbeständigkeit, einer guten Handhabung besonders lauter Geräusche und einer gewissen Zurückweisung von Hintergrundgeräuschen. Auf der anderen Seite finden wir eine geringe Empfindlichkeit (was zu einem geringeren Ausgang führt) und eine begrenzte Frequenzantwort. Wenn Sie Ihrer Stimme ein wenig mehr von diesem Broadcast/Podcast-Effekt verleihen möchten, sollten Sie ein dynamisches Mikrofon in Betracht ziehen.
Andererseits hat das Kondensatormikrofon eine vollständigere Frequenzantwort, eine höhere Empfindlichkeit, ist eher omnidirektional und wird oft mit einem natürlichen Klang assoziiert. Es ist jedoch tendenziell zerbrechlicher, seine interne Elektronik kann ein wenig zusätzliches Rauschen erzeugen, es benötigt eine Vorspannung (im Wesentlichen eine Batterie oder eine ähnliche Quelle) und ist anfälliger für Sättigung. Wenn Sie eine bessere akustische Kontrolle in Ihrer Umgebung haben, wird das Kondensatormikrofon sehr gut funktionieren.
Quelle: Shure