Unterseekabel für das Internet entstehen aus verarbeiteten Glasfasern, die Schutzschichten aus Stahldraht und längsnahtverschweißtem Kupfer erhalten. Der Business-Insider-Film über SubCom zeigt die Fertigung im US-Bundesstaat New Hampshire; anschließend werden die Kabel geprüft, auf Schiffe geladen und auf dem Meeresboden verlegt.

Vom Glasfaden zum geschützten Kabel

Business-Insider-Report (englisch): Fertigung, Prüfung und Verlegung bei SubCom

In der Fabrik von SubCom werden Glasfasern verarbeitet und mit Stahldraht sowie längsnahtverschweißtem Kupfer geschützt. Welche äußere Schutzschicht hinzukommt, richtet sich nach den Bedingungen bei der späteren Verlegung. So entsteht aus empfindlichen Fasern ein Kabel, das für den Einsatz unter Wasser ausgelegt ist.

Business Insider veröffentlichte den Film am 11. Oktober 2026. Darin wird der Beginn des Fabrikbetriebs auf das Jahr 1953 datiert: Damals wurde das Werk unter dem Namen Simplex Wire and Cable Company betrieben. Die Jahreszahl bezieht sich auf den Betriebsbeginn, nicht auf den Zeitpunkt des Filmberichts.

Prüfung, Repeater und Produktionszahlen

Nach der Fertigung werden Repeater – technische Zwischenmodule im Kabel – integriert und die Kabel geprüft. Für das im Film behandelte System liegen die Repeater laut Business Insider jeweils ungefähr 89 Kilometer auseinander. Die Auslegung dieses Kabels ist dem Bericht zufolge auf eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren angelegt.

Business Insider beziffert die jährliche Produktionskapazität des Werks auf mehr als 64.000 Kilometer Kabel. Außerdem habe SubCom die Kabelproduktion seit 2018 verdoppelt. Das sind Angaben zum im Film vorgestellten Betrieb; die Repeater-Abstände und Lebensdauer beziehen sich auf das dort besprochene Kabelsystem.

Vom Werk zum Meeresboden – und zur Reparatur

Die Arbeit endet nicht mit der Prüfung. SubCom beschreibt auf seiner Unternehmenswebsite die Installation bis hin zu Systemtests sowie Reparaturen an den Unterwasserkomponenten eines Kabelsystems. Im Film von Business Insider sind auch das Verladen der Kabel auf ein Verlegeschiff, Arbeiten auf See und Reparaturen zu sehen. Der Speicherraum für Kabel an Bord des gezeigten Schiffs ist laut Bericht acht Stockwerke hoch.